Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Zum Einstieg ließen sich fünf Schülerinnen des BORG Schärding von den „Helden ihrer Kindheit“ zu philosophischen Auseinandersetzungen inspirieren, die sie szenisch darstellten. Figuren wie Bibi Blocksberg und Pippi Langstrumpf brachten sie etwa zur Erkenntnis, dass weniger die Zukunft das Problem ist, sondern vielmehr die Angst vor ihr. Einen Einblick in die Zukunftsforschung gab der ehemalige Leiter der Jungk-Bibliothek Salzburg, Hans Holzinger. Er verwies auf die Kraft der vielen Geschichten des Gelingens, die meist nicht in den Schlagzeilen erscheinen. Für ein gutes Leben identifizierte er vier zentrale Währungen: Geld, Zeit, Sinn und Gemeinsinn. Gerade angesichts der Klimakrise sei eine Transformation des Lebens und Wirtschaftens unumgänglich.
Im Podiumsgespräch kamen die Theologin Melanie Wurzer, Leiterin des Katholischen Bildungswerkes der Diözese Linz, und Paralympics-Sieger Walter Ablinger zu Wort. Wurzer hob die große Bedeutung der Erwachsenenbildung hervor, denn Bildung mache resilient. Walter Ablinger, seit einem Arbeitsunfall 1999 querschnittgelähmt, betonte, wie wichtig die eigene Entscheidung ist, eine Veränderung anzunehmen: „Ich bin wahrscheinlich einer der glücklichsten Menschen im Innviertel, weil ich mich auf meine Veränderung eingelassen habe.“
Holzinger erwähnte zwei Voraussetzungen dafür, dass Veränderungen in der Gesellschaft akzeptiert werden: Sie müssen erstens plausibel vermittelt werden und zweitens alle gerecht betreffen.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>