Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
An die hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren zur ersten Katechese (Glaubensunterweisung) von Diözesanbischof Ludwig Schwarz gekommen. Der Bischof erzählte aus seiner Lebensgeschichte. Ein Knirps von sechs Jahren war Bischof Schwarz zu Kriegsende 1945, als er, seine Familie, alle 1.800 Bewohner seines Heimatdorfes Bruck an der Donau und hunderttausende Sudetendeutsche in Lager gesteckt wurden. Als Rache dafür, was Hitler-Deutschland den Bewohnern des heutigen Tschechiens und der Slowakei angetan hatte. Da die Gebäude viel zu klein waren, habe man im Freien schlafen müssen. „Gott sei Dank war Sommer“, erzählte der Bischof.
„Alles, was an Grausamkeiten geschehen ist, habe ich längst vergeben. Aber die slowakischen Frauen, die uns Brot über den Stacheldrahtzaun geworfen haben, die werde ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen“, sagte er.
Bei der Kinderuni vor 20 Jahren war ein heißes kirchliches Eisen Thema: Scheidung. Im Hörsaal der Katholisch-Theologischen Privat-Universität lauschten gegen hundert Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren den Ausführungen zur Frage, warum sich manche Eltern scheiden lassen. Es war ein Thema, das die Kinder selbst vorgeschlagen hatten. „Die Liebe geht verloren, weil sich Partner verletzt haben und einander nicht mehr verzeihen können oder weil sich ein Partner stark verändert hat“, nannte Rosenberger mögliche Ursachen. Dass Ehen scheitern können, sei schon in den biblischen Texten Thema. „Manchmal tut Scheiden weniger weh, als wenn die beiden zusammenblieben“, erklärte Rosenberger. Wichtig sei, mit den Kindern darüber zu reden und zu zeigen, dass Mama und Papa die Kinder weiterhin lieben.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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