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Spiritualität in der Natur

Berge als heilige Räume

Glaube

Bergexerzitien als eine Form geistlicher Übungen boomen nach wie vor. Angebote dazu bieten die beiden Theologen und leidenschaftlichen Bergexerzitienleiter Ulrich Hörwick und Knut Waldau.

Ausgabe: 33/2022
16.08.2022
- Suanne Huber
Auf dem Gipfel des Peistakogel in den Stubaier Alpen.
Auf dem Gipfel des Peistakogel in den Stubaier Alpen.
© Ulrich Hörwick

Die Seelsorger aus der Diözese Augsburg beschäftigen sich mit dem Thema seit vielen Jahren und brachten ein neues Buch „Schritte ins Weite“ heraus.

 

Fern des Alltags zur Ruhe kommen. Sich besinnen. Lebens- und Glaubensfragen in den Blick nehmen. Exerzitien können dabei helfen, mittels geistlicher Übungen das religiöse Leben zu vertiefen oder auch Erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen in der Auseinandersetzung mit seinen eigenen Lebensthemen.

 

Traditionell sind Exerzitien an einen Ort gebunden, meistens Klöster. Doch neben der klassischen Exerzitien-Form, die auf Ignatius von Loyola (1491–1556), den Gründer des Jesuitenordens, zurückgeht, gibt es dazu ergänzend noch eine weitere: Bergexerzitien. Dabei erfolgt der Exerzitienprozess praktisch im Gehen, in Bewegung, im Unterwegssein. Bergexerzitien sind somit auch nicht ganz scharf zu trennen vom Pilgern, das zum Kern christlicher und religiöser Glaubenspraxis gehört. 

 

Heilige Räume

 

Exerzitien mit den Bergen zusammenzubringen hat laut dem Theologen Ulrich Hörwick unter anderem damit zu tun, „dass Berge seit jeher in allen religiösen Traditionen und Erzählungen der Menschheit auch das Potential heiliger Räume haben. Sie sind Orte mit besonderer Weite, in denen es möglich ist, aus dem Alltag herausgehobene geistliche Erfahrungen machen zu können.“ Dem schließt sich Knut Waldau, ebenfalls Theologe, an. Beide sind in der Erzdiözese Augsburg tätig und bieten als leidenschaftliche Bergsportler und erfahrene Bergwanderleiter seit 20 Jahren Exerzitien im alpinen Raum an. 

 

Die insgesamt 35 Angebote im Jahr sind stark nachgefragt und immer schnell ausgebucht. Mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, meist aus dem deutschsprachigen Raum, und zwei Leitenden pro Tour geht es ins Karwendelgebirge in Tirol und Bayern, in den Vinschgau nach Südtirol oder ins Ötz- und Stubaital in Tirol. Die Bergexerzitien dauern in der Regel fünf bis sechs Tage.

 

Knut Waldau und Ulrich Hörwick haben all ihr Wissen über die Planung, die Durchführung, die bewährten theologischen Grundlagen, Modelle und praktischen Ansätze von und zu Bergexerzitien nun in ihrem neuen Buch „Schritte ins Weite“ zusammengefasst. Darin kommen auch Bergleiterkolleginnen und -kollegen zu Wort. 

 

Leiten zu zweit bringt Stabilität und Sicherheit, sagen Ulrich Hörwick und Knut Waldau. 

 

Weiten- und Tiefenerfahrung

 

Der Weg in die Berge führt häufig zu inneren Betrachtungen und Überlegungen. Knut Waldau greift noch einmal das Potential der Weitenerfahrung auf. „Ich stelle immer wieder fest, dass diese Weitblicke, die man in den Bergen manchmal auch unverhofft hat, Wahrnehmungen von ganz besonderen Intensitäten sind.

 

Besonders eindrucksvoll ist, wenn man durch eine enge, dunkle Scharte nach oben kommt, man plötzlich am Joch steht und sich einem der Blick in eine ganz neue Welt auftut. Ich glaube, dieser Kontrast zwischen Enge und Weite ist im Gebirge etwas, das Menschen immer sehr stark berührt.“

 

Manchmal öffne sich, so Waldau, dadurch auch der Blick ins eigene Leben und es komme das Gefühl hoch: Wo ist es gerade in meinem Leben eng und wo sehne ich mich nach Momenten des Weitblicks. Natürlich gibt es im Gebirge auch die Erfahrung von Tiefe, die angsterregend sein kann, wenn man an einem schmalen Grat entlang geht und das Gefühl hat, am Abgrund zu sein. „Es stecken so viele Themen in den Bergen, an die man andocken kann. Da müssen wir als Leitende oft gar nicht sagen, das könnte man ins Leben übertragen. Das geschieht oft von selbst, weil es so eine existenzielle Landschaft ist. Auch deshalb haben wir das Gebirge als Ort für Exerzitien gewählt“, sagt Knut Waldau. 

 

Biblische Wegemotive

 

Theologisch betrachtet „ist das gesamte Lukasevangelium  ein kontinuierliches Unterwegssein von Bethlehem nach Jerusalem und darüber hinaus.  Dieser Lebensweg Jesu endet zunächst einmal im Desaster, im Kreuzestod Jesu in Jerusalem, und wird im Weg nach Emmaus dann aber wieder heilsam eingeholt“, sagt Ulrich Hörwick. Für ihn ist „das Aufbrechen und das Gehen ein Motiv, das sowohl das Alte wie das Neue Testament durchzieht als entscheidender Faktor auf dem Weg in irgendeiner Art, eine Erkenntnis und Erfahrung zu machen.“ 

 

Motivation

 

Das Interesse an Bergexerzitien ist groß. Ein Grund dafür ist laut Hörwick und Waldau, dass sich die Leute immer wieder mal vom Alltag distanzieren wollen. „Die Berge bieten eine große Alltagsferne und geben einem das Gefühl, wirklich weg zu sein vom Alltagsleben. Für mich persönlich war das bis jetzt immer so erlebbar. Wenn ich im Gebirge ein paar Stunden hochgegangen und in die Berge reingekommen bin, dann war ich in einer anderen Welt und konnte den Alltag zurücklassen. Am Gipfel angekommen, musste ich dann aber auch wieder umkehren. Die Innsbrucker Bergsteigerin Helga Peskoller hat einmal gesagt, der Gipfel ist kein Ort zu bleiben. Der Gipfel lehrt uns, dass wir auch wieder zurückgehen müssen in die Täler und uns neue Gipfel suchen“, erzählt Knut Waldau.  

 

Abend über dem Matscher Tal (Vinschgau). 

 

Wünsche

 

Die Exerzitienleiter der Diözese Augsburg, die im Gebirge unterwegs sind, müssen alle eine ausgewiesene theologische Ausbildung haben und eine Bergwanderleiterausbildung absolvieren. Fortbildungen im Bereich Bergexerzitien werden von der Diözese Augsburg regelmäßig angeboten. Dazu brauchen die Leiter gute Gebietskenntnisse und bei den immer wieder mal auftretenden schwierigen Situationen „Gelassenheit, Erfahrung, Souveränität, gute Entscheidungsfreude und einen klaren Auftritt“, sagt Ulrich Hörwick.

 

Bestimmte Verhaltensregeln gibt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Grunde nicht. Knut Waldau wünscht sich allerdings, „dass die Leute sich zu den Touren anmelden – es gibt drei Schwierigkeitsgrade von leicht über mittel bis schwer –, wo sie geschult sind und nicht wo sie denken, das hört sich interessant an, das wird schon klappen. Denn wenn es dann nicht klappt, ist das ein Problem für die Leitung.“ Der zweite Wunsch von Knut Waldau betrifft die inhaltliche Seite der Exerzitien. „Die Menschen sollten bereit sind, sich in diesen Tagen mit sich selber und mit den Fragen des Lebens, die gerade anstehen, auseinanderzusetzen. Das wäre wunderbar.“ 

 

Schweigen

 

Ein wichtiges  Element, um   Bergexerzitien zu begleiten, sind regelmäßige Schweigezeiten am Tag, die Erfahrungen der Stille mit sich bringen. Am Abend gibt es stets Reflexionsrunden, so Knut Waldau, die mit verschiedenen gottesdienstlichen Elementen durchgeführt werden, entweder in der klassischen oder in Gebetsformen, die natürlich mit der christlichen Tradition verbunden sind. 

 

Unterwegs

 

Manchmal wird bei den Touren  mit einem überbordenden inhaltlichen Thema gearbeitet. Ulrich Hörwick nimmt dabei immer wieder den Umgang mit sich selber in den Blick. Seine nächste Tour führt ihn im August ins Steinerne Meer, ein Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen, der teils zu Bayern und Salzburg gehört.

 

Im Oktober gehts in die Stubaier Alpen und im Advent ist eine Tour im Vinschgau geplant. Knut Waldau ist nun im August ebenfalls unterwegs mit dem Thema „Meine tiefe Sehnsucht ...“. Da geht es von Hütte zu Hütte auf dem Alta Via 1 im Aostatal in Italien. Danach folgen im September Exerzitien in Tramin in den Südtiroler Weinbergen zum Thema Wein als spirituelles, biblisches und religionsgeschichtliches Symbol „Ich bin der Weinstock“. «


- Buchtipp: Ulrich Hörwick, Knut Waldau „Schritte ins Weite. Bergexerzitien planen und durchführen.“, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2022, Euro 28. 

Ulrich Hörwick
Ulrich Hörwick
© privat
Knut Waldau
Knut Waldau
© privat
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