Kirchliche Organisationen sollen sich gesellschaftspolitisch einmischen, ohne parteipolitisch zu werden. Das ist die Haltung, zu der Österreichs Katholizismus nach 1945 aus guten historischen Gründen gefunden hat. Kommentar von Heinz Niederleitner.
Die Zahl der Menschen, die den österreichischen Staat nicht anerkennen, nimmt zu. Sie nützen Sozialleistungen aus, lehnen aber ihre Pflichten als Staatsbürger ab. Woher kommt diese Entsolidarisierung?
Ein Interview in der KirchenZeitung gab den Anstoß für das gemeinsame Wort der katholischen und evangelischen Kirche in Oberösterreich, betonte Superintendent Gerold Lehner bei der Präsentation des Textes am 17. Jänner in Linz.