Gallspach. Seit Ende August leben im Alten- und Pflegeheim Marienheim der Franziskanerinnen von Vöcklabruck gleich drei über 100-jährige Heimbewohnerinnen. Mit ihrem Geburtstag schloss Ludmilla Meindlhumer zu ihren beiden Kolleginnen Maria Sommerhuber und Christine Hofer in den „Hunderter-Club“ auf. Diese geballte Lebenserfahrung im Marienheim hat Seltenheitswert. Für die pensionierte Lehrerin Meindlhumer ist Literatur ein ständiger Lebensbegleiter. Sie führt seit dem Jahr 1930 über jedes gelesene Buch Aufzeichnungen. In den 100 Jahren hat sie unvorstellbare 4000 Bücher gelesen und weiß zu fast jedem Werk noch etwas zu berichten. Im Heim hat sie zudem alle Freiheiten, die sie braucht. „Wir wollen, dass die Bewohner/innen ihren Lebensrhythmus so gut wie möglich beibehalten. Beinahe wie zu Hause“, erzählt Heimleiter Wolfgang Cossée. Der Tagesablauf wird im Marienheim sehr individuell gestaltet. Für das Aufstehen und Frühstücken nehmen sich die Bewohner/innen so viel Zeit, wie sie brauchen. „Wir versuchen, die Selbständigkeit der Bewohner/innen zu erhalten, beziehungsweise auch wieder neu zu aktivieren“, erklärt Cossée. Die physiotherapeutische und psychologische Betreuung tragen zum Wohlbefinden bei. Die drei Damen nutzen auch gerne mal die hauseigene Gartenanlage. Fit gehalten werden die Menschen im Marienheim auch von ihren Familien. Maria Sommerhuber, mittlerweile 102 Jahre alt, war in vielen Vereinen aktiv und wird auch heute noch über alle Neuigkeiten rund um ihren Heimatort informiert. Die Dritte im Bunde, Christine Hofer feierte im Juni diesen Jahres ihren „Hunderter“. Die ehemalige Mesnerin aus Kematen hatte zum Geburtstag viel Besuch, unter anderem von Alt-Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck.
Jubiläum
Elisabethinen. Am 14. September 2013, dem Fest der Auffindung des hl. Kreuzes, feierten Sr. M. Alfonsa Felbauer aus Laussa (Mitte, 60-Jahr-Jubiläum) und Sr. M. Justina Enzenhofer aus Vorderweißenbach (rechts, 40-Jahr-Jubiläum) mit einem Dankgottesdienst den Jahrestag ihrer Profess. (links: Generaloberin Sr. Barbara Lehner).
Im Gedenken
Annemarie Steiner aus Fornach ist am 14. September 2013 im Alter von 56 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Die beliebte Lehrerin war viele Jahre ehrenamtlich für die katholische Kirche in OÖ mit viel Herzblut tätig: von der Jungschar und Jugend bis zum Katholischen Bildungswerk (erste Regionsbegleiterin und für SelbA – Selbstständig im Alter). Steiner war von 1995 bis zuletzt auch Dekanatsleiterin der Katholischen Frauenbewegung im Dekanat Frankenmarkt. Von 2007 bis 2008 war sie hauptamtlich im kfb-Büro in Linz als Referentin für die Aktion Familienfasttag, den Arbeitskreis „Wir über 50“ und für den Sozialfonds tätig. Um Annemarie Steiner trauern besonders ihr Gatte, ihre vier Kinder und ihr Enkelkind.
Dank
Hofkirchen im Traunkreis. 2.150 Euro konnte der junger Hofkirchner Organist Florian Birklbauer (in einem indischen Hemd bei der Geldübergabe) bei seinem zweiten Benefizkonzert am 15. September 2013 erspielen. Das Geld geht an eine Schule für blinde Kinder in Ranchi (Indien). Die erst vor Kurzem fertig gestellte Internatsschule wird von den Ordensschwestern „Königin der Apostel“ betreut. Das musikalische Programm reichte von klassisch bis modern. Der Höhepunkt war das Lied „Little Talks“ für Orgel und Trompete.
Lambrechten. Die Goldhaubengruppe Lambrechten überraschte kürzlich Pfarrer Johannes Putzinger mit einer großzügigen Spende: einem roten Teppich für die Kirche, der von der Eingangstür bis zum Altarraum reicht. Er macht den Fußboden im Winter wärmer und das ganze Jahr über den Kirchenraum schallärmer. Pfarrer und Pfarre danken ganz herzlich.
Rotes Kreuz OÖ. Das Oö. Rote Kreuz lud zum traditionellen Charity-Golfturnier nach Tillysburg. Zahlreiche Partner aus der Wirtschaft folgten der Einladung und erspielten einen Betrag von 50.000 Euro. Die Summe kommt heuer dem Bereich „Pflege und Betreuung“ im Roten Kreuz zugute.