57 (SPÖ) – 51 (ÖVP) – 34 (FPÖ) – 21 (BZÖ) – 20 (GRÜNE). So lautete die Mandatsverteilung nach der letzten Nationalratswahl. An diesem Sonntag werden die Mandate neu vergeben.
Das Ermittlungsverfahren, welche Partei wie viele Mandate erhält, ist relativ kompliziert und in drei Schritte geteilt. Nicht kompliziert, aber doch ratsam, sich im Vorfeld schon dafür zu interessieren, ist die Möglichkeit, Vorzugsstimmen abzugeben: Die Wähler/innen können im Regionalwahlkreis, im Landeswahlkreis und auf Bundesebene den Namen oder die Reihungszahl des Kandidaten/der Kandidatin im entsprechenden Kästchen eintragen. Erhält ein/e Kandidat/in entsprechend viele Vorzugsstimmen, wird er/sie nach vorne gereiht. Im Regionalwahlkreis braucht es dafür vierzehn Prozent der gültigen Stimmen, die die Partei im Wahlkreis erreicht hat, auf Landesebene sind es zehn Prozent und auf Bundesebene sieben Prozent. Nicht von Anfang der Zweiten Republik an bildeten 183 Abgeordnete das Parlament. Erst 1971 wurde die Zahl von 165 auf 183 aufgestockt. Wesentliche Änderungen erfuhr die Nationalrats-Wahlordnung 2008: So wurde u.a. das Wahlalter auf 16 Jahre herabgesetzt.
Machen Sie mit. Eine der Änderungen 2008 betraf auch die Dauer der Legislaturperiode. Für wie viele Jahre wird jetzt ein neuer Nationalrat gewählt? Schreiben Sie uns die Antwort bis 5. Oktober. Wir verlosen ein Sachbuch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: service@kirchenzeitung.at