Teresa (15. Oktober): Eine "Resi" wollte sie nie sein ... Theresa Schachinger, Dekanats-Jugendleiterin in der Jugendtankstelle Mühlviertler Alm, über ihren Vornamen.
Ausgabe: 2013/41, Namenstag
09.10.2013
- Theresa Schachinger
Mein erster Vorname Theresa hat mir bereits in der Kindheit gefallen. Als Jugendliche kämpfte ich gegen den Spitznamen Resi an, dem ich bis heute wenig Positives abgewinnen kann. Generell sind mir die Namen meiner Mitmenschen von großer Bedeutung. Beim Grüßen und im Gespräch verwende ich gerne den Vornamen meines Gegenübers. „Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn, wenn Fasten, dann Fasten!“ – Dieses Zitat von Teresa von Ávila heißt für mich, ganz für etwas da sein zu können und davon überzeugt zu sein.
Die heilige Teresa von Ávila ist meine Namenspatronin. Teresa wurde in tiefem Glauben von ihrer Familie in Spanien erzogen. Sie trat bereits in jungen Jahren ins Kloster ein und hielt sich dort streng an alle Gebetszeiten und Verpflichtungen. Nach ihrer Bekehrung lebte Teresa als Mystikerin ihren Glauben noch konsequenter. Teresa von Ávila war eine große Reformatorin der Karmeliten.
Theresa Schachinger