Auch Kinder können die Fastenzeit aktiv erleben, wenn man sie richtig motiviert.
- Manche Familien verhängen den Fernseher wenigstens einen Tag pro Woche mit einem violetten Tuch; Zeit für anderes nützen, z. B. Reden, Spielen, (Vor-)Lesen. - Mit einer bekannten Familie ein gemeinsames Mittagessen als einfaches Fasten-Essen (dicke Suppe) gestalten. Das Ersparte wird in Absprache aller für ein bestimmtes Anliegen gespendet. - Fastenglas aufstellen: Die Familie bereitet zusammen Zettelchen mit Aufgaben oder Vorsätzen vor (ev. versuchsweise für eine Woche oder gleich für alle Fastentage), die für jeden passen. Am Vorabend zieht jedes Familienmitglied für den nächsten Tag ein Zettelchen (Beispiele: „Wichtel“ für Mama sein, Aufgaben heute besonders gründlich erledigen, Geschirrspüler einräumen, heute als Getränk nur Wasser trinken, für die Nachbarin beten, als Fastenopfer den Kasten aufräumen, auf Süßes verzichten), Zettel am nächsten Tag zurückgeben und durchmischen.