Tiere gut zu behandeln, ist auch eine Frage des Respekt vor dem Leben
Ausgabe: 2002/40, Tier, Tiere, Franz von Assisi, Leben, Respekt, Tierschutz, Landa
01.10.2002
- Ernst Gansinger
Ehrfurcht vor dem Leben – das muss sich auch im Umgang mit Tieren auswirken, meint der Dachverbandspräsident der oö. Tierschutzorganisationen, Dr. Friedrich Landa.
Der gemeinnützige Verein „Tierschutz im Unterricht“ bietet einen auf das Alter der Schüler/ innen abgestimmten ein- bzw. zweistündigen Tierschutz-Unterricht an. Dieser wird in Oberösterreich seit dem Schuljahr 1998/1999 von der Landesregierung finanziell unterstützt. Tierschutzlehrkräfte informieren über das Tierleid, das durch ein entsprechendes Konsumverhalten vermieden werden kann. Thematisiert werden z. B. das Verhalten bei Begegnungen Mensch – Hund, die Haustiere, die Zirkus- und Zootiere, Legebatterien, Tierhaltung, Tiertransporte, Pelztiere, Tierversuche, und Ethik . . .
„Die Tiere verdienen unsere Wertschätzung, weil sie Geschöpfe Gottes sind“, wird der Abt des Stiftes Geras, DDr. Joachim F. Angerer, in einer Publikation des Vereins „Vier Pfoten. Stiftung für Tierschutz“ zitiert. Erkennbar müsste eine Tier-Ethik unter anderem bei den Tiertransporten sein. Die EU-Agrarminister haben sich vor kurzem damit befasst. Einigung für eine gesetzliche Herabsetzung der Transportzeiten konnte aber nicht erreicht werden. Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Portugal und Irland haben sich dagegen ausgesprochen. Molterer will nun eine „möglichst kurze Zeit“ und strengere Kontrollen erreichen.
Info: Tierschutz im Unterricht, Büro für OÖ und Salzburg, Endriegl 7, 4873 Frankenburg, Tel.: 066 43/ 43 43 66.