Ich finde es boshaft, auch den Angestellten gegenüber, wenn jemand behauptet, gerade an diesem Feiertag einkaufen zu müssen, weil er (sie) sonst nie die Zeit bzw. Möglichkeit hat, oder auch an Adventsonntagen. Es gibt die vier Einkaufssamstage vor Weihnachten, ich glaube, da hat jeder genug Zeit zum Einkaufen! Und auch die Möglichkeit! Man kann mit etwas gutem Willen bestimmte Sachen, z. B. Bekleidung, Werkzeug usw. schon früher einkaufen, außer einer Weihnachtsgans, die am Schluss doch am Müllhaufen landet!Es hat nach dem Krieg eine Volksabstimmung gegeben, damals hat eine große Mehrheit für die Wiedereinführung dieses Feiertags gestimmt, weil er den Menschen damals noch sehr viel bedeutet hat! Unsere Freiheit verdanken wir der Fürbitte der Muttergottes an erster Stelle und an zweiter Stelle den Regierenden! Es wäre angebracht, den Marienfeiertag zu feiern als den Tag der Fahne, weil wir die Neutralität sowieso schon längst über Bord geworfen haben!
Anton Mair-Baum, Fornach
Herr Dr. Leitl!Ich habe in der Kirchenzeitung gelesen, dass Sie vorhätten, aus dem Marienfeiertag 8. Dezember einen Werktag zu machen. Das finde ich nicht richtig. Eine gute Idee ist es, den Karfreitag als Eiertag einzuführen, aber nicht so, wie Sie glauben. (...) Es ist sehr traurig, dass heutzutage eine große Glaubenskrise herrscht und das Materielle die Oberhand gewonnen hat. Die Menschheit sagt, der Euro muss rollen. (...) Die Finsternis will das Licht nicht wahrnehmen, Gott ist sozusagen Nebensache. Gott ist aber die Quelle der Liebe, Güte, Wahrheit und des Lebens. Unsere Anliegen können wir durch das Gebet erbitten. Eigentlich wäre der Advent eine stille Zeit, doch es geht drunter und drüber. Es ist noch zu wenig, sogar der 8. Dezember muss noch her, weil sonst der Umsatz zu klein ist.Der Mensch hängt am Irdischen, aber Gott wünscht sich andere Werte. Wie heilend ist Erholung für Leib und Seele, wenn man Ruhe und Stille spüren kann. Jesus Christus ist für uns Fleisch geworden und nicht dafür, dass die Wirtschaft und Arbeit angekurbelt wird. Gottes Anliegen ist, auf das Evangelium hinzuhören.
Josef Moser, Alberndorf (West)
Lob
Die Kirchenzeitung war für uns vor unserem Abo kein Thema. (...) Seit unserem Abo – vor einigen Monaten (...) – haben wir unsere Meinung gründlich geändert. Sie ist interessant, kritisch und um Objektivität bemüht – verbindend und motivierend. Danke für eure engagierte Arbeit. Wir freuen uns auf jede neue Kirchenzeitung.
Luzia und Fred Ebner, Katsdorf
Mehr als ein Danke möchte ich dem Kirchenzeitungsteam sagen, das den Steyler Missionar Peter Lenherr „gefunden“ hat, der nun das Wort zum Sonntag für uns schreibt. In Anlehnung an seine Worte ist es schön, Missionar Peter Lenherr die Gewissheit schenken zu dürfen, „dann hätten alle eine Chance!“ Auch Sie! Jesus, du hast Recht!
Irmtraut Binna, Bad Ischl
Loslassen
„Mich braucht niemand“, KIZ 38, S. 19
Was heißt schon „loslassen“, was muss Franziska tun? Gar nichts „muss“ sie tun! Sie kann sich durchringen zu einem aufrichtigen „JA“ zu dieser Lebenserfahrung und welch andere Ebene für ihre Liebe zu ihrem Sohn es noch gibt.