„Die Caritas Oberösterreich will den Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe nahe bleiben“, sagt Caritas-Direktor Mathias Mühlberger. Die Pfarren bieten dafür ein funktionierendes Netz. Die Caritas will auch psychologische Beratung und Begleitung unterstützen. Nach der Soforthilfe ist Hilfe beim Wiederaufbau und in der seelischen Aufarbeitung gefragt. Auf Empfehlung der Dechanten der Diözese Linz wurde die Aktion „Pfarren helfen hochwassergeschädigten Pfarren“ ins Leben gerufen. Ein Teil des Erntedankopfers soll dieser Aktion zu Gute kommen. Damit wird die Sanierung der vom Hochwasser beschädigten kirchlichen Gebäude unterstützt. Zentrale Aktivitäten der Hilfe der Caritas OÖ. bisher sind die Soforthilfe (E 200.000,–), die Akuthilfe im Rahmen der ORF-Hochwasserhilfe (E 125.000,–), Überbrückungs-Unterstützungen (E 200.000,– ) und mehr als 50 Sachspendentransporte(E 500.000,–). Zudem ermöglichte die Caritas 33 Hochwasser geschädigten Kindern einen Ferienaufenthalt; mehr als 720 Kinder erhielten Schulpakete. . . Antragsformulare für die Wiederaufbauhilfe gibt es auf den Gemeindeämtern, bei den Hilfsorganisationen sowie in den Pfarrämtern. Auf ORF TELETEXT Seite 136 sind die Nummern der Telefonhotlines der Organisationen veröffentlicht.
- Temelin
Etwa 300 Aktivisten demonstrierten am 6. Oktober in Freistadt gegen das AKW Temelin.