Neuhofen/Krems: Bäcker werben für Anbetungstag der Pfarre
Ausgabe: 2002/41, Bäcker, Anbetungstag, Neuhofen,
08.10.2002
- Josef Wallner
Neue Wege, Menschen auf den Anbetungstag aufmerksam zu machen, ging die Pfarre Neuhofen: Sie druckte auf Papiersackerl das Programm des Tages. Die örtlichen Bäcker verwendeten eine Woche lang die Sackerl als Verpackung.
Der jährliche Anbetungstag am 3. Oktober kränkelte schon längere Zeit vor sich hin, so Pfarrer P. Josef Stelzer.„Da haben wir heuer eine neue Art der Einladung überlegt.“ Die Papiersackerl mit dem Zeitplan und der Gestaltung der Anbetungsstunden in der Kirche waren aber mehr als eine etwas andere Art von Flugzettel. Die Form der Werbung beschrieb auch treffend den Nutzen, den ein Besuch der Kirche am Anbetungstag bringt: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein“, stand auf der einen Seite des Sackerls, auf der anderen: „Du – mach mal Pause“. „Vor dem ausgesetzten Allerheiligsten da zu sein, zu beten und zu singen, ist keine verstaubte Frömmigkeitsform, sondern tut jedem Menschen gut, jungen und alten“, erklärt Günter Seybold. Das PGR-Mitglied betreibt eine Werbemittelproduktion und hat natürlich seine Erfahrung in diese neue Art der Werbung eingebracht. Schon am Abend des Anbetungstages war klar: Der Einsatz – auch der finanzielle – hat sich gelohnt. Die Kirchenbesucher/innen zeigten sich begeistert. Es war aber nicht nur die Verpackung des Anbetungstages neu, auch die Gestaltung. Pastoralassistentin Mag. Elisabeth Riedl-Jakob bereitete, unterstützt von Mitarbeiter/innen der Pfarre, halbstündlich einen geistlichen Impuls vor: vom Psalmengebet über Rosenkranz, Litaneien, meditative Tänze, Stille und Liedern des jungen Chores Benelisa.