Für den vielen Mais, den wir vernichten mussten? Für die Saat, die gesät, aber nicht geerntet werden konnte?Aber: Ein Sonnenblumenfeld konnte geerntet werden. Danke dafür.
Danken? Wofür?
Für den Schlamm, der unsere Wohnung versaut hat? Für die Feuchtigkeit und den Schimmel auf den Wänden?Aber: Da waren so viele Hände – freiwillig – von weit her. Sie haben gewaschen, geputzt und Müllberge entsorgt. Ich wusste gar nicht, dass Engel in Autobussen kommen und Kübel und Besen dabei haben. Danke!
Danken? Wofür?
Für die paar Tage Urlaub im Jahr, die buchstäblich ins Wasser gefallen sind? Kein Urlaub – dafür zerstörte Träume!Aber: Eigentlich hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. In der manchmal geisterhaften Stille hatte ich Zeit, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. Und wir haben die Chance, JETZT etwas zu ändern und neu zu gestalten. Danke dafür! In diesem Jahr habe ich persönlich erfahren, dass es neben aller Not und allem Verlust immer wieder etwas gibt, wofür es sich lohnt, DANKE zu sagen.