Eigentlich sind Karabiner ganz einfache Haken mit einem Klappverschluss. Damit dieser Verschluss nicht offen bleibt, sorgt eine Feder dafür, dass der Haken immer geschlossen ist. Aber weißt du, wozu diese Haken früher einmal gedient haben? Hier erfährst du es.
Der Name „Karabinerhaken“ leitet sich von der ursprünglichen Verwendung ab: Karabiner sind Gewehre mit einem kurzen Lauf, die die Soldaten früher mit einem Haken am Gurt festgemacht haben.
Alltägliche Schnellverschlüsse
Karabinerhaken dienen ganz allgemein zur schnellen Befestigung an Ösen und Schlaufen. Einfache Beispiele, wie du sie auch von daheim kennst, findest du bei Schlüsselanhängern oder Halsketten und Armbändern. Auch die Hundeleine wird mit einem Karabinerhaken am Halsband befestigt. Karabinerhaken, wie wir sie im Alltag verwenden, sind praktisch. Sie müssen aber keine speziellen Sicherheitsvorgaben erfüllen. Nach häufigem Gebrauch können sie schon einmal brechen, locker werden oder kaputtgehen.
Hohe Sicherheit am Berg
Das darf bei Karabinerhaken von Kletterern und Bergsteigern nicht passieren. Bei ihnen hängt ihre ganze Sicherheit an diesen Haken. Das Material und die Belastbarkeit müssen geprüft sein. Sie dürfen auf gar keinen Fall rosten, brechen oder sich von selbst öffnen. Daher werden sie zusätzlich mit einem Schraubverschluss gesichert.