Am Grabe seines Vorgängers in der Krypta des Linzer Domes gedachte Bischof Maximilian Aichern mit den Priestern der Dompfarre (im Bild Dompfarrer KonsR Dr. Maximilian Strasser) und vielen Gläubigen des zehnten Todestages von Bischof DDr. Franz Salesius Zauner. „Manchmal war sein Gesicht freundlich, manchmal hat er auf den Tisch gehaut – das war unser Altbischof Zauner“, sagte Aichern. Er erinnerte sich an die Todesstunde Zauners, brachte das Motorrad, das so sehr das Markenzeichen von Bischof Zauner war, in Erinnerung und wusste zu erzählen, dass der aus Tollet stammende Zauner der erste Priester der Diözese mit einem Führerschein war. „Zauners Glaube war nüchtern.
Seine Liebe zu den Menschen zeigte er in seinen Werken. Er war ein Mann der Tat“, würdigte Aichern seinen Vorgänger. Zum Beginn der Fastenzeit und zum Florianjahr hat Aichern einen Hirtenbrief an die Gläubigen der Diözese verfasst, der dieser Ausgabe der KIZ beiliegt.