Die EU schätzt, dass jährlich 120.000 Frauen und Kinder von Ost- nach Westeuropa verkauft werden! Andere Schätzungen sprechen von einer halben Million Betroffener. Die meisten Opfer landen in der Prostitution. Jährlich bis zu 15 Milliarden Euro bringt das den Hintermännern. – Diese Zahlen nennt der Folder „Menschenhandel & Prostitution“ vom Büro für Frauenfragen des Landes Oberösterreich. Darin wird auch die Arbeit der Caritas-Einrichtung „LENA“ vorgestellt. LENA informiert, berät und begleitet Prostituierte. Die Leiterin von LENA, Diplomsozialarbeiterin Helga Ratzenböck, berichtet von der schwierigen sozialrechtlichen Position Prostituierter: Prostitution ist weder als selbstständige noch als unselbstständige Erwerbstätigkeit angesehen. Somit gelten auch keine Schutzbestimmungen (Arbeitszeit, Krankengeld, Urlaub ...). Prostituierte zahlen aber Steuern und Abgaben. Migrantinnen in der Prostitution erhalten ein spezielles befristetes, aber immer verlängerbares Visum. Endet die Tätigkeit in der Prostitution, endet das Visum.
Lena, Steingasse 25, 4020 Linz,Tel. 0732/77 55 08
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Frau und Beruf
1987 gründeten Tischlerinnen die Holzwerkstatt „Fragile“. Die Idee, sich in einem typischen Männerberuf zu versuchen, hat sich bewährt. Sie wurde die Grundlage für die „Gesellschaft für Frauen und Qualifikation mbH VFQ“ in Linz. Heute führt VFQ sechs Bereiche: „Choice“ (Bildung und Entwicklung), „Contigo“ (Büro-Service, Unterstützung beim Wiedereinstieg), „Fragile“ (Holzwerkstatt), „Newway“(Gründerinnenforum), „Sopra“ (Frau und Beruf, Beruf und Leben in Balance) und „Via Vista“ (Glaswerkstatt).
VFQ, Gesellschaft für Frauen und Qualifikation mbH, Fröbelstraße 16, 4020 Linz, Tel. 0732/65 87 59,E-Mail: office@vf.at, www.vfq.at