Ausgabe: 2004/30, Reise, Spiele, Sankt Petersburg, Spielbesprechung,
20.07.2004
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Spiele können auch über nicht unternommene Urlaubsreisen hinwegtrösten. Viele Spiele haben historische Städte und Länder zum Hintergrund. Etwa das alea/Ravensburger-Spiel „Die Händler von Genua“ oder das Goldsieber-Spiel „Doge“, das ins mittelalterliche Venedig entführt. Ein neues Reisesehnsuchtsspiel, heuer in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres aufgenommen, heißt „Sankt Petersburg“ vom Verlag „Hans im Glück“. Ein Spiel, das ins „Museum im Freien“, „Paris des Ostens“ oder „Venedig des Nordens“, wie St. Petersburg auch genannt wird, entführt.
Das Spiel versetzt die Spieler in die Gründerzeit dieser russischen Stadt, mit deren Errichtung Zar Peter der Große 1703, also vor 300 Jahren, begonnen hat. Die Spieler/innen helfen mit beim Bau der neuen und großzügig angelegten Stadt. Sie rittern um Handwerker, Bauwerke und Adelige und müssen ihre Pläne oft wegen Geldmangels abspecken.
Während der Ferienwochen verknüpfen wir Rätsel und Spielbesprechung. Sie können jeweils ein Spiel gewinnen und nehmen am Ende der Ferien an der Verlosung von drei „Spiel der Spiele“-Spielen teil.
St. Petersburg hat erst wieder seit 1991 diesen Namen, den es bis 1914 hatte. Von 1914 bis 1924 wurde es Petrograd genannt. Wie hieß es von 1924 bis 1991?
Sankt Petersburg, Michael Tummelhofer (ein Pseudonym), Verlag „Hans im Glück“ Schmidt Spiel, 2 bis 4 Spieler, ab 10 Jahre, Spieldauer: 60 Minuten, ca. Euro 26,–.
Schicken Sie die Lösung bis 30. Juli 2004 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen ein Kinderspiel des Jahres 2004: „Geistertreppe“ aus dem Verlag „Drei Magier Spiele“.