Nach einem fulminanten „Miles From Our Home“ und einem mehr als passablen „Open“ mit Perlen wie „I’m So Open“, „Small Swift Birds“ oder „Beneath The Gate“ präsentieren uns die Cowboy Junkies mit „One Soul Now“ jetzt zehn neue Songs. Doch leider mag die neue Platte so gar nicht an alte Großtaten anschließen: Die meisten Songs plätschern langweilig dahin und dehnen sich oft unnötig in die Länge. Einzig in der Mitte des Albums keimt Hoffnung auf, wenn das flotte „The Stars Of Our Stars" beginnt. Gerettet wird das Werk dadurch freilich nicht. Und trotzdem gibt es einen Grund, warum es überlegenswert ist, „One Soul Now“ doch zu hören: Die limitierte Erstauflage des Albums enthält eine Bonus-CD mit fünf wunderbaren Coversongs, wovon drei durch besondere Größe bestechen: Springsteens „Thunder Road“ klingt auch bei den Cowboy Junkies ganz nach der „Road to Nowhere“. Verblüffung stellt sich beim Cure-Cover von „Seventeen Seconds“ ein. Und schließlich die Erlösung bei Neil Youngs „Helpless“.Doch noch gerettet – irgendwie …
Cowboy Junkies – One Soul Now (erschienen bei Cooking Vinyl)