- Die Diözese Linz wurde am 15. September mit dem „Bauherrenpreis 2005“ ausgezeichnet. „Mit der Verleihung des Preises soll die besondere Bauherrenfunktion der Katholischen Kirche in Oberösterreich einmal ins Blickfeld gerückt werden“, betonte der Präsident der Kammer der Architekten und Ingenieurskonsulenten, Dipl. Ing. Schweiger.Im Rahmen einer festlichen Feier im Schloss Hohenbrunn nahmen Architekt Dipl. Ing. Wolfgang Schaffer, Bischofsvikar Prälat Mag. Josef Ahammer und Finanzkammerdirektor Mag. Siegfried Primetshofer diesen Preis stellvertretend für die Kirche in Oberösterreich entgegen.
- Kinderschutzpreis. Die 1a der Zeppelinschule (HS 10, Linz) des letzten Schuljahres hat mit ihrem Projekt „everyday heroes – Helden des Alltags“ einen der drei Kinderschutzpreise gewonnen. Das Projekt versucht, der Gewalt und Gewaltbereitschaft vorzubeugen. Viele Kinder der Schule kommen aus schwierigem sozialen Umfeld. Konflikterziehung ist eine wichtige schulische Aufgabe. Landesrat Josef Ackerl, der den 2005 erstmals verliehenen Kinderschutzpreis initiierte überbrachte der nunmehrigen 2a Klasse der Zeppelinschule ein Schulstartpicknick. Die Klasse war nämlich an der Teilnahme der Preisverleihung im Juni verhindert.
- Den Mobilitätspreis, der heuer zum ersten Mal vom Verkehrsclub Österreich, ÖBB-Postbus und dem Verkehrsressort des Landes Oberösterreich (LH-Stellvertreter DI Erich Haider) ausgeschrieben wurde, erhielt die Universität Linz. Damit wurde das Mobilitätsmanagement-Projekt der Uni ausgezeichnet. Die Uni will die Studierenden zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel oder auf das Rad bewegen und setzt dabei auf Information und Aktionen wie „Fahrrad fit“ (inklusive kostenlosem Check, ob das Fahrrad den Sichherheitsstandards entspricht).
- Julian Schutting erhielt am 17. September den Hörspielpreis des Bildungshauses Schloss Puchberg und des ORF Oberösterreich. Schuttings preisgekröntes Hörspiel „Adalbert“ wurde live von drei Schauspielern in drei verschiedenen Versionen vorgetragen. Alfred Pittertschatscher inszenierte vor den Augen und Ohren der Zuschauer drei Kurzhörspiele. Hans Eichhorn und Andreas Renoldner erhielten Anerkennungspreise der Jury.
Geburtstage
- Am 24. September 2005 vollendet Oberstudienrat Konsistorialrat P. Gabriel Weinberger, Zisterzienser des Stiftes Wilhering, sein 75. Lebensjahr. Er ist gebürtig aus Semlin in Serbien, feierte 1950 die Ordensprofess und wurde 1954 zum Priester geweiht. Nach dem Studium in Wien unterrichtete er am Stiftsgymnasium Mathematik und Physik. Von 1965 bis 1977 war er Abt des Stiftes Wilhering. Als Professor im Ruhestand ist P. Weinberger nach wie vor Wirtschaftsdirektor des Stiftes.
- Am 26. September 2005 wird Konsistorialrat Alfons Brusa, Prämonstratenser von Schlägl, 75 Jahre alt. Geboren im steirischen Salla feierte er 1958 die Ordensprofess und wurde 1961 zum Priester geweiht. Innerhalb des Konvents von Schlägl war er im Lauf der Jahre Novizenmeister, Subprior und Prior. Als Seelsorger wirkte er in Aigen im Mühlkreis, Arnreit und Kirchberg ob der Donau. Zuletzt war er Kirchenrektor von St. Wolfgang am Stein bei Schlägl.
- Ebenfalls am 26. September 2005 feiert Konsistorialrat Johann Haslinger, Pfarrmoderator in Kefermarkt, seinen 75. Geburtstag. Er stammt aus Neukirchen an der Vöckla und wurde 1956 zum Priester geweiht. Er war zuerst Kooperator in Bad Zell. Seit 1962 wirkt er als Seelsorger in Kefermarkt, von 1963 bis 2003 als Pfarrer, nach einem Jahr im Ruhestand ist er seit 2004 dort Pfarrmoderator. Von 1986 bis 1995 war Haslinger auch Dechant des Dekanates Freistadt.
Gestorben
Pater Matthias Zinnöcker, Oblate des heiligen Franz von Sales, ist am 10. September 2005 gestorben. Der 1934 in Kollerschlag Geborene wurde 1964 zum Priester geweiht. Er wirkte als Seelsorger u. a. in Prambachkirchen, Maria Rast, Michaelnbach und in der Krankenhausseelsorge des AKH Linz, dann Wegscheid, Wildenranna und Thalberg. Seit 2003 war er Pflegepatient in Bad Schallerbach.Pater Matthias ist in der Ordensgruft Dachsberg beigesetzt worden.