Mit tierischem Ernst verfolgen manche Zeitgenossen das Geschehen in ihrer Nähe. Andere sind falsch wie eine Katze. Dritte bewegen sich wie ein Elefant im Porzellanladen ...
Franziskus, Freund der Tiere, würde sich wohl an diesen Vergleichen stoßen. Unsere Sprache ist auf den Hund, nein auf die Tiere, gekommen. Ob die dabei verwendeten Sprachbilder stimmen, kümmert wenige. Wie bewegt sich ein Elefant im Porzellanladen? – Wer Elefanten im Zirkus zusieht, kann beobachten, wie sensibel sie zerbrechlichen Berührungen ausweichen. Und warum sind Tiere ernst oder Katzen falsch?
Natürlich gibt es auch sehr treffliche Vergleiche. Etwa, wenn eine Partygesellschaft wie die Heuschrecken über das Buffet herfällt. Oder Sprichwörtliches: Den Bock zum Gärtner machen, schimpfen wie ein Rohrspatz ... Unsere Sprache liebt tierische Brücken. Finden Sie solche. Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, erklärend Licht in zweifelhafte Sprachbilder zu bringen. Und saumäßig gut wäre eine kurze tierische Geschichte. Die drei originellsten Einsendungen belohnen wir mit je einem Buch wider den „tierischen Ernst“.
- Senden Sie Ihre Vorschläge bis 14. Oktober 2005 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. E-Mail: office@kirchenzeitung.at.