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„Wozu gibt es uns?“

Dr. Gerold Lehner, künftiger Superintendent der evangelischen Kirche A.B. in OÖ.
Ausgabe: 2005/40, Lehner, Kirche, Eichmeyer, Predigtseminar, Ökumene, A.B.
07.10.2005
- Matthäus Fellinger
Inmitten des Alltags gilt es, grundsätzliche Fragen zu stellen. Wer sind wir als Kirche? Wozu gibt es uns? Der künftige Superintendent der evangelischen Kirche A.B. in Oberösterreich, Dr. Gerold Lehner, will integrativ wirken. Die christlichen Kirchen sind einander in erster Linie Geschenk und nicht Problem.

Ihre Wahl kam für Außenstehende überraschend. Was hat Sie bewogen, sich der Wahl zu stellen?
Dr. Gerold Lehner: Zum einen wird man gefragt. Irgendjemand muss einmal auf den Gedanken kommen, dass das eine mögliche und gute Option sein könnte.
Zum zweiten versucht man als Betroffener zu erfassen, was ein solcher Vorschlag in einem auslöst. Was übrig bleibt, wenn man die Ehre und das „Prestige“ eines solchen Vorschlages abzieht. Ob in dem ganzen Vorgang, in den Überlegungen, den Gesprächen darüber Gottes leise Stimme vernehmbar wird, – oder nicht.
Für mich ist aber klar geworden, dass ich mich einem solchen Vorschlag nicht prinzipiell verweigern möchte. Ich habe durch meine Biographie beide „Flügel“ unserer Kirche erlebt und sowohl in ihren Stärken als auch in ihren Gefährdungen kennen gelernt. Das hat es mir möglich gemacht, integrativ zu wirken.

Sie sind Leiter des Predigerseminars, haben also viel mit Lehre und Ausbildung zu tun. Lässt das den Schluss zu, dass auf eine gewisse Einheit in der Lehre besonders Bedacht genommen werden soll?
Gerold Lehner: Richtig daran ist, dass es mir darum geht, dieses Leitungsamt nicht von der Verwaltung her zu definieren und auch nicht von der Repräsentationsfunktion, sondern von der Theologie her. Es erscheint mir als wichtig, inmitten der so vielen Aufgaben des Alltages immer wieder grundsätzliche Fragen zu stellen. Wer sind wir als Kirche? Warum gibt es uns? Wozu gibt es uns? Fragen, die so banal klingen, haben es in sich. Nur wenn wir sie immer wieder neu beantworten können, gewinnen wir eine Perspektive, eine Hoffnung, eine Vision, die uns Kraft gibt und Mut, – und die uns auch kritisch macht unserem eigenen Tun gegenüber. Strukturüberlegungen und Finanzpläne ersetzen nicht die Vision dessen, was Kirche ist und wofür sie steht.

Oberösterreich ist durch sein gutes ökumenisches Klima bekannt. Worin sehen Sie das ökumenische Miteinander – und was schätzen sie umgekehrt bei den Katholiken?
Gerold Lehner: Ich sehe meine katholische Schwesterkirche grundsätzlich als ein Geschenk an. Das beginnt bei den geöffneten Kirchen, die inmitten unserer Städte und Dörfer hinweisen auf die Anwesenheit Gottes unter den Menschen. Und das endet bei den vielen Menschen aus der katholischen Kirche, die ich für die Mitarbeit in unseren Ausbildungskursen gewinnen konnte. Wir sind einander als Geschwister in erster Linie Geschenk, – und nicht Problem. Wenn wir das sehen lernen, werden wir auch sehen lernen, dass wir einander auch dort gegeben und auf-gegeben sind, wo wir am anderen auch seine Gefährdungen sehen. Gerade da sollten wir sehen lernen, dass es Gott in seiner Weisheit so geordnet hat, dass wir einander in Bezug auf unsere „blinden Flecken“ helfen.

Wie sehr wollen Sie sich in den sozial- und gesellschaftspolitischen Fragen einbringen?
Gerold Lehner: Das Evangelium hat eine gesellschaftspolitische Dimension in dem Sinne, dass es Praxis der Befreiung ist, und den Menschen ihre Würde als Töchter und Söhne Gottes verkündigt. Deshalb kann es der Kirche nicht gleichgültig sein, wenn diese Würde mit Füßen getreten wird, wenn Menschen leiden. Deswegen tritt sie immer wieder auch für die ein, die keine Stimme haben. Aber all dieses Tun hat seinen letzten Grund darin, dass Menschen erfahren: Gottes Zuwendung gibt ihnen Ansehen.




Dr. Gerold Lehner

Zur Person

Dr. Gerold Lehner (43) stammt aus Wels. Nach Matura in Linz und Zivildienst im Diakoniewerk Gallneukirchen studierte er an der Freien Evangelisch-Theologischen Akademie Basel und an der Universität Wien. Hier war Lehner in der Fachschaft engagiert, davon ein Jahr als Vorsitzender. Nach dem Vikariat war er Pfarrer in Purkersdorf. Seit 1997 ist er Rektor des Evangelischen Predigerseminars und Leiter des Pastoralkollegs in Wien. Lehner arbeitet mit in der LektorInnenausbildung. Am 4. Dezember wird Gerold Lehner in das Amt des Superintendeten eingeführt.
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