Sich fallen lassen beim BOOT im Jugendzentrum ZOOM.
Nach der Arbeit ist für Lehrlinge und junge Arbeitnehmer/innen in Linz lange nicht Feierabend. Im Jugendzentrum ZOOM geht es dann erst so richtig los.
„Bei uns treffen sich Jung und Alt.“ Für ZOOM-Jugendleiterin Dipl.-Päd. Yvette Gahleitner ist das die ideale Kombination. Jeden Mittwoch kommen Lehrlinge zum „offenen Treff“ ins Jugendzentrum in der Sophiengutstraße. Manchmal ist am selben Abend Sparverein-Einzahlung, dann sitzen die Jugendlichen bei den Erwachsenen und tauschen gegenseitig Erfahrungen aus. Oder sie fordern einander im „Triathlon“: Dart, Wutzeln, Billard.
An anderen Tagen kommen die jungen Leute in Runden zusammen. Regelmäßig diskutieren sie über „alles, was das Leben so spielt“, speziell in der Arbeitswelt.
Zielgruppe Lehrlinge
„Für Lehrlinge hat es wenig gegeben. Es war klar: Diese Zielgruppe braucht etwas.“ So beschreibt Gahleitner die Motivation, aus der heraus vor fünf Jahren das ZOOM entstanden ist. Drei Trägerorganisationen ermöglichen seither das Projekt: das Arbeitnehmer/innen Begegnungs Zentrum (ABZ) Linz-Mitte, der Verein Jugend & Freizeit und die Pastoralen Berufe der Diözese Linz.
„Ein wichtiges Element ist die Erlebnispädagogik“, erklärt Gahleitner. Wie etwa ein Hindernis-Parcours in der Finsternis bei der „Zoom in Time“-Woche.
Komm in mein Boot
Das Angebot im ZOOM ist vielfältig und hat System. Seit 2004 gibt es Berufsorientierungstage (BOOT) für Polyschüler/innen. Daraus hat sich ein „Zoom in Time“ entwickelt – ein einwöchiges Projekt, bei dem die Schüler/innen Freizeit und Nächte im Jugendzentrum verbringen. Daraus ist wiederum eine Runde entstanden.In Zeiten wie diesen immer wichtiger: Mit seinen Bildungsangeboten richtet sich das ZOOM auch an arbeitssuchende Jugendliche.