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„Popularitäts-Steuer“

Gespräch mit der zurückgetretenen tschechischen Bildungsministerin Dana Kuchtova
Ausgabe: 2008/14, Kuchtova, Tschechien, Atomgefahr, Temelin, Bildungsministerin
02.04.2008
- Ernst Gansinger
„Wenn man etwas bewegen will, muss man einiges auf sich nehmen“, schrieb die KirchenZeitung in einem Porträt über Dana Kuchtova vor etwa einem Jahr. Kuchtova war damals Bildungsministerin in Tschechien. Hat sie zu viel auf sich genommen? – Vor einiger Zeit ist sie zurückgetreten.

„Das Problem ist, wie viele Beziehungen du hast und was die Journalisten zum Thema machen.“ Mit diesem Satz beginnt unser Gespräch in einem Gasthaus in Krumau. Dana Kuchtova, die Gallionsfigur der südböhmischen „Mütter gegen Atomgefahren“ verbringt hier in ihrer Heimatstadt jedes zweite Wochenende. Die übrige Zeit ist sie in Prag – dort lehrt sie an der größten Privatuniversität Deutsch und ist nach wie vor politisch stark engagiert, als erste stellvertretende Vorsitzende der tschechischen GRÜNEN. – In Krumau ist sie weiterhin Gemeindemandatarin.

Traurig, wie die Macht wirkt. Ob sie enttäuscht ist über jene häufige Begleitmusik der Politik, die auch sie zum Rückzug bewogen hat – Untergriffe, öffentliche Anwürfe und Parteifreunde, die nicht loyal sind ... ? Ihr eigener Parteivorsitzender und Vizepremier Martin Bursik hat ihr das ministerielle Leben schwer gemacht. Nein, sie ist nicht enttäuscht, sagt sie; es gehe ihr jetzt ohne Funktion in der Regierung besser. Denn es war eine harte Zeit mit sehr wenig Schlaf. „Traurig bin ich, wie Macht auf die Menschen wirkt. Diese Angst habe ich: dass sich niemand wehren kann.“ Dann macht sie eine Pause – „Und eine Freundschaft ist weg!“ Es sei eine Zeit der oberflächlichen Beziehungen gewesen mit dem Druck, neue Beziehungen zu knüpfen und alte zu pflegen. Es wundere sie nicht, dass viele Beziehungen kaputt werden. „Das ist die Steuer für die Popularität.“

Laute und Leise. „Es ist interessant zu erleben, wie sich die Leute in Krisen verhalten.“ Neben denen, die Freunde bleiben, gibt es die, die kritisch waren zum Parteichef und plötzlich leise sind. Und es gibt jene, die vorher leise waren und jetzt laut sind, sich mit Lob überschlagen, wie gut der Chef ist. Dana Kuchtova staunt, wie sehr Leute vergessen.

Bildungschancen für Roma-Kinder. Frustriert war Dana Kuchtova schon auch. Sie wollte in der Bildungspolitik viel weiterbringen. Bessere Bildungschancen für Roma-Kinder zum Beispiel. Viele stehen von Anfang an auf der Verliererseite. Sie haben nie erlebt, dass sie geliebt sind, sagt sie. Jetzt kann Kuchtova nur hoffen, dass die von ihr eingeleitete Politik nicht ganz verloren ist. Wo geht man hin, um politisch etwas zu ändern? Man könne nichts anderes machen, als die Mühsal und das Auf und Ab auszuhalten und dranzubleiben und immer wieder politische Anliegen einzubringen. Dana Kuchtova macht es im Vorstand der GRÜNEN. Vielleicht kandidiert sie zum Parteivorsitz!




Zur Person

Dana Kuchtova

Dana Kuchtova hat kurz nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Tschechien ihr politisches Engagement bei den Südböhmischen Müttern gegen Atomgefahren begonnen. Sie trat schließlich den GRÜNEN bei, wurde Vizebürgermeisterin in Krumau und im Jänner 2007 tschechische Bildungsministerin. Im Oktober 2007 ist sie – nach Kritik wegen angeblich versäumter Lukrierung von EU-Fördergeldern – zurückgetreten. Als erste stellvertretende Vorsitzende der tschechischen GRÜNEN ist sie aber weiterhin in der tschechischen Politik aktiv.







Temelin

„Im Anti-AKW-Einsatz hat sich nichts geändert“, sagt Dana Kuchtova. „Es läuft wie seinerzeit: Die CEZ (tschechischer Strom-Monopolist) will mehr Atomstrom. Und es ist realistisch, dass die nächsten zwei Blöcke in Temelin wieder aufs Tapet kommen. Wie werden wir uns wehren? Die Bürgerinitiaitve ist zu schwach. Die großen Parteien sind einig dafür. Es bleiben nur die GRÜNEN. Die sind geschlossen dagegen.“
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