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„Sie lassen sich von Widerständen nicht beirren“

Die Forscherinnen Käthe Leichter und Marie Jahoda wollten vor 80 Jahren die Arbeitswelt von Frauen verändern. Das Portraittheater erzählt nun die Geschichte der zwei faszinierenden Frauen. Ein Gespräch mit Regisseurin Sandra Schüddekopf.
Ausgabe: 2018/02
09.01.2018
- Christine Grüll
© Reinhard Maximilian Werner
Das Stück „Arbeit, lebensnah“ beruht auf Originalzitaten der beiden Forscherinnen. War es Ihnen wichtig, Charakterzüge herauszustreichen?
Sandra Schüddekopf: Das ist uns sehr wichtig. Der Hauptfokus des Stücks liegt auf der Arbeit von Käthe Leichter und Marie Jahoda und weniger auf ihrem Privatleben. Denn das steht bei ­Frauenbiografien oft im Vordergrund. Schwierig war das Ungleichgewicht in der Länge des Lebens: Käthe Leichter wurde mit 46 Jahren von den Nationalsozialisten ermordet. Marie Jahoda wurde 94 Jahre alt. Beide haben die Zeit des „roten Wien“ erlebt, wo bis in die 1930er-Jahre Aufbruchstimmung für Arbeiter geherrscht hat. Durch die Hinwendung zur Diktatur wurde das zerstört. Wir können uns den beiden Sozialwissenschaftlerinnen nur annähern. Käthe Leichter war eine optimistische Person. Sie hat im Konzentrationslager Ravensbrück bis zum Schluss daran geglaubt, dass sie herauskommt. Sie hat Aufzeichnungen über ihre Jugend gemacht. Die Art, wie sie erzählt, ist ganz anders, als Marie Jahoda erzählt. Marie Jahoda war sehr sachlich. Sie hat im Zuge ihres Psychologiestudiums eine Psychoanalyse gemacht, weil sie nicht über ihre Gefühle sprechen konnte. Solche biografischen Details helfen uns, uns den Personen zu nähern und ihren Erzählton zu finden.

Welchen aktuellen Bezug hat das Stück?
Schüddekopf: Eine der Hauptforderungen von Käthe Leichter war: „Gleiches Geld für gleiche Arbeit.“ Sie hat Fragebogen verwendet, um die Arbeitsbedingungen von ­Frauen zu erfassen. Das sind Fragen, die sich ­heute immer noch stellen, auch wenn sich viel ­verändert hat: Wie viele Stunden arbeite ich, wie viel Geld habe ich zur Verfügung, wie ist es mit der Kinderbetreuung, mit dem Mutterschutz? Marie Jahoda wollte den Klassenunterschied aufheben und hat darüber nachgedacht, ob das überhaupt sinnvoll ist. Sie hat ihre eigenen Positionen immer wieder hinterfragt. Das finde ich faszinierend.

Was kann sich das Publikum mitnehmen? 
Schüddekopf: Alle Frauen, die wir bisher mit dem Verein portraittheater vorgestellt haben, haben eine Grundgeschichte: bei dem zu bleiben, was man für sich als wichtig erkannt hat. Sich von Widerständen nicht beirren zu lassen. Eine eigene Position zu behaupten. Diese Frauen zeigen, dass es auch immer Zeiten gibt, in denen man es nicht leichthat. Gerade heute wird jungen Menschen vermittelt, das Leben sei ausschließlich amüsant. Aber das Leben ist ein Auf und Ab. Auch das wollen wir vermitteln. «
- Theaterstück „Arbeit, lebensnah – Käthe Leichter und Marie Jahoda“: Dienstag, 16. Jänner (Uraufführung), Do., 18. und Mi., 31. Jänner 2018, jeweils 20 Uhr, Arbeiterkammer OÖ, Volksgartenstraße 40 in Linz. Karten: Tel. 050/69 06-70 00, www.akooe.at Zur Sache

Zwei Frauen für eine bessere Arbeitswelt


Käthe Leichter (1895–1942) und Marie Jahoda (1907–2001) waren Pionierinnen der sozialwissenschaftlichen Forschung.  Käthe Leichter gründete und leitete das Frauenreferat der Arbeiterkammer Wien und ­erforschte die Situation von ­arbeitenden Frauen. 1942 ­wurde sie wegen ihrer politisch ­sozialistischen Einstellung im Konzentrationslager Ravensbrück ermordet. Nach ihr ist der Österreichische Staatspreis für Frauen- und Geschlechterforschung benannt.  Marie Jahoda engagierte sich seit ihrer Jugend für die Arbeiterbewegung und wurde 1933 durch ihre Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ bekannt, mit der sie die Auswirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit erfasste. 1936 musste sie wegen ihrer politischen Tätigkeit das Land verlassen und ging nach England ins Exil. Sie war Professorin an Universitäten in Großbritannien und den USA.  Käthe Leichter und Marie ­Jahoda studierten beide in Wien, waren verheiratet und hatten Kinder. Sie kannten einander persönlich.
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