„Habt Mut!“ lautet zum Beispiel der Titel des Ordenstages am 22. November mit Bischof Erwin Kräutler aus Brasilien. Dabei geht es um die Offenheit für Veränderungen. Andere Themen der Tagung werden aktuelle Entwicklungen im Spitals- und Pflegewesen, in den Ordensschulen in der Mission und in der Pflege der Missionsgüter sein. So haben beispielsweise die 232 Ordensschulen im Land ihr Engagement für junge Flüchtlinge verstärkt. Sie freuen sich einerseits über einen Schülerzuwachs, andererseits geht es darum, ihren Bestand für die Zukunft abzusichern, weil sich manche Orden als Träger von Schulen immer schwerer tun. Das hängt auch mit dem Mitgliederrückgang bei den Orden zusammen. Die Orden selbst haben auf die Umbruchsituation mit verstärkter Zusammenarbeit reagiert – unter anderem zwischen Frauen- und Männerorden.
Ordensjahr. Eine positive Entwicklung nimmt das offiziell im September ins Leben gerufene „Freiwillige Ordensjahr“, bei dem man eine vereinbarte Zeit (zwischen drei und zwölf Monaten) in einem Kloster mitlebt: Fünf Personen haben das neue Angebot bereits begonnen, eine weitere beginnt zu Weihnachten und es gibt schon Anfragen für die Zukunft.