BRIEF_KASTEN
Zehn Prozent weniger. „Die Wirtschaftskrise hat sich auch im Wirtschaftsergebnis ausgewirkt“, betont Prinz. Die jährlichen Ausgaben müssen um etwa 8 Millionen Euro – um ein Zehntel – heruntergefahren werden. Die im Rahmen des langfristigen Zukunftsprozesses geplanten und zum Teil schon getroffenen Maßnahmen müssen konsequent umgesetzt werden. Die Diözesanleitung möchte dafür die Zustimmung der drei maßgeblichen Gremien bei einer gemeinsamen Räte-Konferenz am 20. November 2010 erhalten, damit der Weg auf breiter Basis mitgetragen wird. Bis dahin wird mit den Betriebsräten über Einsparungen im Personalbereich verhandelt werden. Bereits diese Woche findet eine Verhandlungsrunde statt. Zu Kündigungen aus budgetären Gründen soll es nicht kommen.
Zurzeit wird außerdem – wie schon berichtet – eine neue Bauordnung erarbeitet. Mit Sorge sieht Prinz auch die zu erwartende höhere Zahl an Kirchenaustritten. Die Austrittswelle ist nach dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle jedoch etwas abgeflaut. Weil viele Berufstätige aus höheren Einkommensschichten der Kirche den Rücken kehrten, bedeutet das finanzielle Einbußen. „Wir müssen auch jenseits unserer treuen Kernschichten seelsorglich erfahrbar bleiben“, betont die Direktorin für Pastorale Berufe, Mag. Brigitte Gruber-Aichberger.
Eine Maßnahme tritt bereits diese Woche in Kraft: Der Welser „Treffpunkt der Frau“ feiert am 26. Juni noch einmal ein Fest – als Abschlussfest nach 28 Jahren des Bestehens.
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