Es heißt zwar „Augustsammlung“, doch die Caritas beginnt schon jetzt auf die große Spendenaktion für Hilfe im Ausland aufmerksam zu machen.Die Caritas Oberösterreich rückt die Situation In der dDemokratischen Republik Kongo ins Blickfeld. in diesem afrikanischen Land sollen landwirtschaftliche Projekte die Hilfe zur Selbsthilfe auf ein gutes Fundament stellen. Jungbauern helfen. Junglandwirte der Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Schule St. Florian unterstützen die Caritas in ihren Kongo-Aktivitäten. Die 2a-Klasse sammelte Spenden, mit denen Kleinbauern in der Republik Kongo geholfen wird. Vom gesammelten Geld können 90 Werkzeugsets für 90 Bauernfamilien angeschafft werden. Eines der armsten Länder. Der Direktor der Caritas Oberösterreich, Mathias Mühlberger war vor ein paar Monaten im Kongo, einem der ärmsten Länder unserer Welt. „Es ist zum Schämen, wenn man sieht, wie die Kinder verhungern“, sagt Mühlberger. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur 44,5 Jahre. Jedes fünfte Kind wird nicht älter als 5 Jahre. Zwei Drittel der Bevölkerung leiden an Mangelernährung. Die Caritas setzt gemeinsam mit der Caritas Kongo auf Ausbildungsprojekte und auf Ernährungssicherung, etwa mit einem Mikrokreditprojekt.Eigenversorgung stärken. „Entwicklungszusammenarbeit soll nicht aus verbilligten Agrarimporten in arme Länder bestehen“, sagte Landesrat Stockinger bei einer Pressekonferenz der Florianer Schule mit der Caritas. „Entwicklungshilfe soll den Menschen in den armen Ländern die Möglichkeit derEigenversorgung und die Stärkung der regionalen Landwirtschaft bringen.“ Genau das will auch die Caritas durch die Spenden aus der „Augustsammlung“ erreichen.u Spendenkonto: 1.245.000 bei der RLB (BLZ 34.000), Caritas, Kennwort Augustsammlung.