Gut einheizen, warm anziehen und lange Zeiten an der frischen Luft meiden – das ist das Programm vieler Landsleute, die empfindliche Kälte erträglich zu machen.
Können sich alle auf diese Weise abhelfen? – Laut Landessozialprogramm leben derzeit in Oberösterreich etwa 200 Personen auf der Straße. Sie nutzen nicht einmal Notschlafstellen. Etwa 20-mal soviele Menschen werden als wohnungslos bezeichnet – sie nutzen die Tageszentren, Wärmestuben, Notschlafstellen, Obdachlosenquartiere.
Mehr als 1100 Delogierungen. Jährlich sind in unserem Bundesland 6000 Personen von gerichtlichen Delogierungsverfahren betroffen, tatsächlich delogiert werden etwa 1150 Menschen. Wie vielen Menschen Strom und Heizung abgedreht wird, weil sie die fälligen Rechnungen nicht bezahlt haben/nicht bezahlen können, dazu können die Hilfseinrichtungen keine Angaben machen.
Rand und Mitte. Landesrat Rudi Anschober unterstützt Menschen am Rand der Gesellschaft und inmitten der Kälte: „Das Bedürfnis an Kleidung wie Jacken, Schals und Mützen sowie Schlafsäcken ist enorm.“ Anschober und seine Mitarbeiter/innen helfen mit wärmender Kleidung und laden die Landsleute ein, ebenfalls etwas zu tun. – Informationen zu Notschlafstellen gibt es auf der Homepage des Landes Oberösterreich.
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