Am Freitag ist es endlich so weit: das populärste sportliche Großereignis des Jahres, die olympischen Sommerspiele werden mit einem Riesenspektakel in London eröffnet. Reporterinnen und Reporter aus aller Menschen Länder haben längst Stellung bezogen, an Berichte aus London über die Sicherheitsvorkehrungen, das olympische Dorf, und vieles mehr gewöhnen wir uns bereits seit Wochen. Besonders gern beleuchtet – manchmal kritisch, manchmal lustig – werden dabei diverse Hoppalas – weil die Fehler der anderen eben immer eine Meldung wert sind und gerne gelesen werden. Der Rahmen für das Bild aus London ist also schon reich bestückt und sicher kommen noch einige Skandale und Aufreger dazu. Ab Freitag werden wir unseren Blick aber auf das Wesentliche richten, die sportlichen Leistungen und das friedliche Miteinander der Aktiven. Die Sportlerinnen und Sportler werden verdienter Maßen nach ihren Erfolgen als Vorbilder präsentiert, sportlich und menschlich. Die meisten sind es auch. Doch es braucht auch hier nur ein schwarzes Schaf, das durch nachgewiesenes Doping die anderen in Misskredit bringt. Und es wäre ein Wunder, wenn man in London kein schwarzes Schaf finden würde – leider.