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Gleißners Lehrjahre in der Verbannung

Vor 120 Jahren wurde Heinrich Gleißner geboren, der als Landeshauptmann Oberösterreich besonders geprägt hat. Im Konzentrationslager und in der Berliner Verbannung wurde jener Charakterzug geprägt, der Gleißner in der Zweiten Republik zu einem außergewöhnlichen Politiker machte.
Ausgabe: 2013/03, Lehrjahre, KZ Dachau, Gföllner, Dollfuß, Gleißner,
15.01.2013
- Ernst Gansinger
 Friedrich, ein Sohn Gleißners, erinnert sich an einen Satz seines Vaters, als dieser im Juni 1939 aus dem KZ Dachau heimkehrte: „Ihr sollt niemals jemanden nur deshalb ablehnen, weil er eine andere Gesinnung als ihr selber hat.“
Diese Episode verdeutlicht den Wandel des charismatischen Politikers Heinrich Gleißner, der schon im Ständestaat Menschen zu begeistern wusste, aber noch ausgrenzend agierte. Franz X. Rohrhofer ist der Entwicklung und dem Wandel Gleißners im jüngst erschienenen Buch „Heinrich Gleißner, Lehrjahre eines ‚Landesvaters‘“ nachgegangen. Der Autor wendet sich Gleißners erster Lebenshälfte (1893 bis 1945) zu.  

Bischöflicher Segen. Zwei Menschen prägen den Politiker Gleißner: Bischof Gföllner und Engelbert Dollfuß, der Kanzler des faschistischen Ständestaats. Gföllner spielt eine wesentliche Rolle im Zurückdrängen der Parteien, gerade auch der Christlichsozialen Partei. Gleißner weiß sich vom Bischof gestützt, wenn er meint, Parteien stünden ­einem autoritären Staat im Weg, Faschismus und Bolschewismus Paroli zu bieten, wie argumentiert wurde. Gföllner hat aber auch  Sympathien für die Heimwehr, mit deren Stil Gleißner, wie Rohrhofer belegt, nicht glücklich war. Gleißner konnte sich aber „in seiner Annäherung an die Heimwehr durch den ­bischöflichen Segen bestätigt fühlen“, schreibt Rohrhofer. Die aggressive Einmischung der Heimwehr führte am 19. Februar 1934 zum Rücktritt von Landeshauptmann Schlegel. Am 1. März 1934 folgt ihm Gleißner nach.

Gföllner, Dollfuß, Gleißner. Die Heimwehr ist antiklerikal. Ihrem Führer Ernst Rüdiger Starhemberg ist der Ausspruch zuzuordnen: „Die Saupfaffen werden unter einer ­neuen Regierung nichts mehr zu reden und die Bauern werden zu kuschen haben.“ Gföllner habe, erklärt Rohrhofer des Bischofs verwunderliche Heimwehr-Sympathie, als Monarchist Gefallen an der von Adeligen geprägten Heimwehr gefunden. Dollfuß und Gleißner kennen einander als Offiziere des Ersten Weltkriegs. Der autoritäre Staat, so argumentieren sie, kämpfe gegen die gottlosen Marxisten und gegen die Nationalsozialisten, die die Eigenständigkeit Österreichs beenden wollen. „Der Vorwurf, den man Gleißner in Zusammenhang mit dem 12. Februar 1934 machen muss, ist“, so Rohrhofer, „dass er die Politik der Destabilisierung mitgetragen hat.“

Kontakte zu Sozialdemokraten. Doch Gleißner ist auch schon im Ständestaat um Kontakte zu den Sozialdemokraten bemüht. Verhandlungen mit ihnen seien notwendig, „dass nicht die Braunen kommen“. Er will sozialistische Kreise in die vaterländische Struktur einbinden. Den leitenden Sekretär der AK, Dr. Ludwig Hiermann – sozialdemokratischer Gemeinderat in Linz –, beruft er in den Landtag. Für den deutschen Journalisten Franz Blum, ebenfalls ein Sozialdemokrat, der 1933 vor Hitler nach Österreich floh, befürwortete Gleißner 1937 die Einbürgerung.

KZ und Verbannung. Der Christ Gleißner stellt sich gegen die marxistische Ideologie. Der überzeugte Österreicher Gleißner stellt sich gegen den Nationalsozialismus. In dieser Gesinnung geht er den ausgrenzenden Weg eines autoritären Politikers. Im Konzentrationslager und in der Berliner Verbannung wird jener Charakterzug geprägt, der Gleißner in der Zweiten Republik gemeinsam mit seinem Charisma zu einem außergewöhnlichen Politiker macht: Er stellt das Gemein­same vor das Trennende. Im KZ lernt Gleißner österreichische Sozialisten als Schicksalsgenossen kennen. In Berlin ist er eng mit prominenten Sozialdemokraten im Widerstand zusammen – mit Carlo Mierendorff und dem überzeugten Christen Theo Haubach. Am 26. Oktober 1945 ernennt die amerikanische Militärregierung Gleißner zum Landeshauptmann von Oberösterreich. Am 13. Dezember 1945 wählt der neue oberösterreichische Landtag Gleißner zum Landeshauptmann.    - Heinrich Gleißner. Vor 120 Jahren – am 26. Jänner 1893 – geboren, Kindheit in Linz, Studium in Prag, Offizier im Ersten Weltkrieg.
In der Ersten Republik Arbeit in der Landwirtschaftskammer. Im Ständestaat Landwirtschafts-Staatssekretär unter Dollfuß, Führer der Vaterländischen Front, Landeshauptmann von Oberösterreich (1934 bis 1938).
Von den Nazis ins Konzentra­tionslager gebracht, anschließend nach Berlin verbannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wieder oö. Landeshauptmann (1945 bis 1971) – gewandelt, um Ausgleich bemüht.
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