BRIEF_KASTEN
Als Untersekretärin gehört Becquart künftig dem Leitungsteam der Bischofssynode an. Bereits seit 2019 war sie Beraterin des Generalsekretariats der Bischofssynode. Mit ihrer Ernennung sei eine Tür geöffnet worden, so der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Mario Grech.
Man werde „sehen, welche weiteren Schritte in Zukunft unternommen werden können“. Nathalie Becquart sieht ihre Ernennung als „Zeichen der Zuversicht für die Frauen in der Kirche, für die Ordensschwestern und im weiteren Sinne auch für die Laien, als Antwort auf all das, was während der letzten Synoden gesagt wurde und worauf der Papst viel Wert legt: Frauen in die Entscheidungsfindung und Unterscheidung in der Kirche einzubeziehen.“
Ein Stimmrecht für Frauen in der Bischofssynode war mehrfach gefordert worden. Zuletzt wurde es rund um die Amazonien-Synode diskutiert, wo Leiterinnen von Frauenorden kein Stimmrecht erhielten. Nathalie Becquart gehört der Ordensgemeinschaft „Institut La Xavière“ an. Nach dem Besuch der höheren Handelsschule in Paris studierte sie Theologie, Philosophie und Soziologie. In Boston/USA befasste sie sich mit der Synodalität der Kirche. Von 2008 bis 2012 war Becquart Nationaldirektorin der Kommission für Evangelisierung und Berufungspastoral der Französischen Bischofskonferenz.
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