BRIEF_KASTEN
Wolfgang (um 924–994), der Patron Bayerns und Diözesanpatron des Bistums Regensburg, war hochgebildet, zugleich auch ein Mann der Askese und des Gebets. Er stammte aus schwäbischem Adel und wurde im Kloster Reichenau erzogen. Von dort ging er mit seinem Studienfreund Heinrich nach Würzburg.
Dieser wurde 956 Erzbischof von Trier und machte Wolfgang zum Lehrer an der dortigen Domschule, zum Domdekan und Kanzler. Nach dem Tod Heinrichs trat Wolfgang 964/65 ins Benediktinerkloster Einsiedeln ein, wo er vom hl. Ulrich die Priesterweihe empfing. Für kurze Zeit ging er 971 als Missionar nach Ungarn. Dann wurde er 972 Bischof von Regensburg.
Er bemühte sich besonders um die innere Reform der Klöster und versuchte, die Bildung und das geistliche Leben von Klerus und Volk zu fördern. Durch seine Menschenfreundlichkeit, Güte und Bescheidenheit war er außerordentlich beliebt. Besonders wird er in Bayern und Österreich verehrt.
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