BRIEF_KASTEN
In der vergangenen Woche ist man kaum vom Fernsehgerät losgekommen. Der Terroranschlag in der Wiener Innenstadt war in unzähligen Berichten, Analysen und Hintergrundgesprächen allgegenwärtig. Nach einem intensiven Arbeitstag kann Fernsehen richtig entspannend sein, aber die Berichte über den Anschlag in Wien waren etwas ganz anderes: Sie waren aufwühlend und deprimierend, da es vor allem auf die Frage nach den Konsequenzen für die Gesellschaft keine einfache Antwort gibt. Zum Glück läuft bei uns im Wohnzimmer direkt neben dem Fernsehgerät häufig ein zweites, sehr aufbauendes Programm: Hund und Katz‘ schlafen oft friedlich nebeneinander oder sie spielen miteinander. Der Kater umfasst mit seinen Pfoten die Schnauze des Hundes und leckt darüber oder der Hund stupst ganz vorsichtig den Kater, was diesem sichtlich Spaß macht – er beginnt zu hüpfen. Woher das Sprichwort kommt „Die sind wie Hund und Katz‘“, wenn man meint, dass jemand unentwegt streitet? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es besonders in der vergangenen Woche guttat, zwischendurch immer wieder weg vom Bildschirm auf Hund und Katz‘ zu schauen und sich an diesem „Tierfilm“ zu freuen.
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