BRIEF_KASTEN
Der Sommer ist Urlaubszeit, auch für eine Reihe von Missionarinnen und Missionaren. So kommt es in der KiZ-Redaktion immer wieder zu Gesprächen mit einigen von ihnen. Einerseits fallen dabei die markanten Unterschiede der kirchlichen und politischen Lage zwischen deren Einsatzländern und Österreich ins Auge. Doch blitzt bei diesen Begegnungen oft der Gedanke auf: in diese Richtung könnte auch die Kirche Österreichs weiter denken. Patentrezepte gibt es diesseits und jenseits der Ozeane nicht, aber gegenseitig anregen kann man sich sehr wohl. Um nur drei Bespiele für Anregungen herauszugreifen: P. Lois Ortner SVD ist in seiner Pfarre auf den Philippinen ein unermüdlicher Baumeister. Durch gutes, geduldiges Zuhören kommt er zu den Projekten, die die Leute wirklich brauchen und vom ersten Tag an arbeiten sie selbst mit. Den Brasilienmissionar P. José Hehenberger treibt die Sorge um die Eucharistiefeiern in den vierzehn Außenstationen seiner Pfarre um. In manche kommt er nur zwei- bis viermal jährlich. Sr. Sabina Moser hat in Barreiras in Brasilien viel von den einfachen Frauen ihres Stadtviertels gelernt: deren Freude und Durchhaltevermögen. In der Diözese Linz geht gerade die Arbeit am Gesprächsprozess „Zukunftsweg – Kirche weit denken“ in eine heiße Phase, da könnte man sich doch von den Missionar/innen den einen oder anderen Tipp holen.
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