BRIEF_KASTEN
Die weltpolitischen Ereignisse wie Pandemie, Ukrainekrieg und Energiekrise gehen an den Schulkindern nicht spurlos vorüber. Die Schule will daher ein Ort sein, wo die Kinder mit ihren Fragen, Sorgen und Ängsten ernstgenommen werden. Aus diesem Grund war es für die Volksschule Braunau-Neustadt an der Zeit Maßnahmen zu setzen, die die Kinder in ihrer Situation begleiten. Eine dieser Maßnahmen war, den Religionsunterricht der drei Konfessionen – nicht nur den katholischen, sondern auch den orthodoxen und islamischen Unterricht – auf den Vormittag zu legen. Abgesehen von der nun sichtbaren Gleichstellung der Religionen hoffen die Verantwortlichen der Schule, dass der zeitgleiche Unterricht als Plattform für Gespräche und des gegenseitigen Kennenlernens der Religionen über die Konfessions- und Religionsgrenzen hinaus genutzt wird und so Friedenserziehung im Alltag praktiziert wird. Die Religionsgemeinschaften sollen auch dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Als nach außen sichtbares Zeichen des guten Miteinanders werden alle schulischen Feiern von allen Fachpädagog/innen gemeinsam durchgeführt.
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