BRIEF_KASTEN
Die Pandemie mit ihren Folgen zeige, wie wichtig für das persönliche Leben nicht die Prominenten der Headlines und TV-Shows seien, sondern Menschen, „die jeden Tag Geduld und große Hoffnung beweisen und sich bemühen, nicht Panik zu streuen, sondern Verantwortungsbewusstsein“. Das schreibt Papst Franziskus in „Patris corde“, das er am 8. Dezember veröffentlichte. Sein Schreiben solle ein Wort der Anerkennung und Dankbarkeit sein für Eltern, Großeltern, Lehrer/innen, Pflegekräfte, Ärzt/innen, Reinigungspersonal, Polizei, Spediteure, Priester und Ordensleute – „alle, die zeigen, dass niemand sich allein rettet“.
Josef sei ein Vorbild für alle Väter, schreibt Franziskus. Vater werde man nicht, „indem man ein Kind in die Welt setzt, sondern indem man sich verantwortungsvoll um es kümmert“. Vater zu sein bedeute, ein Kind in die Wirklichkeit des Lebens zu begleiten. Dies geschieht laut Franziskus nicht, indem man den Sohn, die Tochter „festhält, gefangenhält, besitzt, sondern sie zu Entscheidungen, Freiheit und Aufbruch befähigt“. Josef werde als „keusch“ bezeichnet, weil keusche Liebe die anderen nicht besitzen und festschreiben wolle.
Mit dem Schreiben ruft der Papst ein „Jahr des heiligen Josef“ aus, in dem dieses Heiligen besonders gedacht werde und sein Vorbild inspirieren solle.
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