BRIEF_KASTEN
Zu dem Thema, über das sie auch ein Buch veröffentlicht hat, kam die 55-Jährige durch Gespräche mit Menschen, denen schlimme Schicksalsschläge widerfahren sind: „Das waren Menschen, die trotzdem froh, ja sogar glücklich waren. Da habe ich mich gefragt: Wie geht das? Ich fand heraus, dass diese Menschen eine tief empfundene Dankbarkeit stützt.“ Großen Lebensthemen ist Stöckl auch in den Büchern „Was wirklich zählt“ und „Wer braucht Gott?“ (mit Kardinal Schönborn) nachgegangen. Ihr Interesse dafür führt die Moderatorin, die seit 1985 vor der TV-Kamera steht, unter anderem auf ihre Familie zurück: Sie habe vier Geschwister, da seien Zusammenhalt, Teilen, Füreinander-Dasein ganz automatisch relevant.
Erkenntniswege. Barbara Stöckl, die mit ihrem Mann Fritz, einem Psychiater, in Wien lebt, hat technische Mathematik studiert. Auch wenn das konkrete Interesse anderen Themen gewichen ist, freut sie sich, mit der Sendung „Science Talk“ (ORF III) wieder nah an der Wissenschaft zu sein. Mathematik könne ein spannender Weg der Erkenntnis sein, sagt sie. Und die Frage nach Gott? „Ich habe auch keine Antwort, wie so viele Menschen. Ich denke aber, dass man sich in vielen Dingen im Leben leichter tut, wenn man an Gott glauben kann.“
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