BRIEF_KASTEN
Der Sommer ist da mit seinem warmen Wind, den kräftigen Sonnenstrahlen und den sanften Regentropfen.
Die Urlaubszeit rückt näher, die Zeit der Bäder und Gastgärten.
Diese brauchen Menschen, die sich kümmern, dass Getränke gekühlt werden, Gemüse gegrillt oder Geschirr gewaschen wird. Personal gibt es aber immer weniger. Das gilt nicht nur für die Gastronomie:
Bademeister, Ärztinnen, Kellner, Lehrerinnen, Pfleger und IT-Spezialistinnen – es gibt kaum einen Bereich der Wirtschaft und Gesellschaft, der nicht nach ausgebildeten Arbeitskräften sucht.
Nur zur fordern, dass es bitte mehr geben möge, reicht da nicht. Die Demographie (wenige Kinder) wirkt sich eben nicht nur beim Ordensnachwuchs aus, sondern auch in anderen Berufssparten. Dass es relativ wenige Kinder gibt im Vergleich zu anderen Kontinenten, ist nicht die Schuld derer, die keine oder wenige Kinder bekommen. Es ist die logische Konsequenz einer Gesellschaft, in der ein Kind hauptsächlich als Belastung betrachtet wird.
Andererseits: Es gibt genug Menschen auf der Welt, die einen Ort suchen, an dem sie bessere Lebensperspektiven haben als zuhause. Es braucht mehr politische Kreativität, damit Wirtschaft und Gesellschaft in Europa nicht am Personalmangel scheitern.
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