BRIEF_KASTEN
Von einem heiligen oder seligen Manfred wissen unsere Zeitgenossen wenig. Aber es gibt ihn: Der sel. Manfred war ein Priester in Mailand, zog sich aber sehr bald als Einsiedler auf den Monte San Giorgio bei Riva am Luganer See (heute: Schweiz) zurück. Dort lebte er von Kräutern und Almosen. Von ihm gingen heilsame Wundertaten aus. Er verstarb am 28. Jänner 1450. Noch heute wird er in der Region dort sehr verehrt. Da ich selbst Priester bin, trifft mich seine Biografie in mein Seelsorgeherz. Bis zum Rande ausgefüllte Tage in der Seelsorge einer Pfarre, Aufgaben im Stift St. Florian und in der Diözese. Hat der selige Manfred nicht den „guten Teil erwählt“ (Lk 10,42)? Und ich, ich kann nicht loslassen? Jedenfalls eines lerne ich beim sel. Manfred immer wieder neu: Meine Seelsorge und mein geistliches Leben haben keine Seele ohne Rückzug in Stille und Gebet!
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