BRIEF_KASTEN
Die Zeitmarker von Warren Fields sind möglicherweise der älteste bisher entdeckte „Kalender“ der Welt. 10.000 Jahre sind die gefundenen Spuren alt. Vom Jagen und Sammeln lebte die Menschen damals, und doch interessierten sie sich mitten in der Steinzeit schon intensiv für den Zeitlauf der Welt. Warum, bleibt im Dunkeln. Die Kalender der Hochkulturregion des Zwischenstromlandes sind 5.000 Jahre jünger. An Vergangenheit und Zukunft begann der Mensch zu denken und ihnen Bedeutung zuzumessen. Ein Existieren nicht nur in den Tag hinein, sondern ein Leben mit der Fähigkeit zur Vorausschau wurde möglich. „Gebaut“ mussten die Kalender werden, in die Erde gegraben, mit Steinen und Pfählen versehen, und mit der Fähigkeit, Mond und Sterne zu deuten. Intelligenz war damals vielleicht sogar in höherem Maße gefordert als heute – oder auch zur Zeit des Papstes Gregor XIII., als dieser im Jahr 1582 mit päpstlicher Bulle den heute üblichen bürgerlichen Kalender verordnete. Je genauer und intensiver die Zeit-Messmethoden geworden sind, desto schneller entrinnt dem Menschen die Zeit.
Machen Sie mit. Was tun Sie mit Ihren alten Kalendern? Gibt es eine Erinnerung daraus? Schreiben Sie uns bis 7. Dezember. Wir verlosen drei Kalender.
KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz,
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