BRIEF_KASTEN
Bei Hitzewellen überschlagen sich die Temperaturangaben: Heute werde mit Höchstwerten von soundsoviel Grad (°) gerechnet. Bei uns sind Grad Celsius gemeint, das stimmt aber nicht überall. Die Idee, Wärmegrade am Siede- und am Gefrierpunkt von Wasser auszurichten, hatte der schwedische Naturforscher Anders Celsius (1701–1744). Er hatte aber nach unten gemessen, also 100° beim Gefrierpunkt angesetzt. Sein Landsmann Carl von Linné (1707–1778) stellte das später um.
In Großbritannien, das ja bekanntlich auch andere Längen- und Hohlmaße kennt, ist dagegen die Einheit Grad Fahrenheit verbreitet: Der Deutsche Daniel Gabriel Fahrenheit (1686–1736) setzte den Nullpunkt mit der tiefsten künstlich von ihm herstellbaren Temperatur an: -17,8° Celsius entsprechen 0° Fahrenheit. In der Wissenschaft ist die Skala von William Thomson Kelvin (1824–1907) verbreitet: Sie beginnt mit dem absoluten Nullpunkt, also der theoretisch möglichen tiefsten Temperatur (-273,15° Celsius) und zählt in den selben Größensprüngen wie Grad Celsius nach oben.
Machen Sie mit! Nennen Sie uns bitte ein nichtmetrisches britisches Längenmaß!
Einsendungen bis 31. Juli 2022 an: KirchenZeitung, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz; E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at
Lösung von Ausgabe 27: Adhäsionsbahn
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