BRIEF_KASTEN
Nass und soooooo erfrischend: ein großer Schluck eiskaltes Wasser. Ich persönlich mag es gerne prickelnd, mit viel Kohlensäure. Darum gönne ich mir unterwegs – ergänzend zur mitgebrachten Wasserflasche – gerne ein gut gekühltes Mineralwasser. Wenn dann das kühlende Nass die Kehle hinunterrinnt, dann fühle ich mich gleich besser. Ein Moment des Genusses und ein Moment der Dankbarkeit.
Oft fällt mir dann ein, dass es ein Privileg ist, mir jederzeit gekühltes Mineralwasser kaufen zu können. In Umbruchzeiten im Leben habe ich statt prickelndem Mineralwasser Leitungswasser getrunken. Da kann man sparen – genauso wie bei heißgeliebten saisonalen Köstlichkeiten wie Spargel oder Erdbeeren.
Derzeit wird alles teurer und unser Sozialstaat in einem der reichsten Länder der Welt ist nicht armutsfest (siehe die KirchenZeitung der letzten Woche). Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kaufen sich auch bei 34 Grad Hitze keine Flasche gekühltes prickelndes Wasser. Weder im Kaffeehaus noch im schattigen Gastgarten – und meist nicht einmal im Supermarkt.
Email Andrea Mayer-Edoloeyi
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