BRIEF_KASTEN
„Bei Vorbildern ist es unwichtig, ob es sich dabei um einen großen toten Dichter, um Mahatma Gandhi oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.“ (Erich Kästner)
Für mich war der heilige Florian so ein Mensch. Er ließ seine Gefährten nicht im Stich, als diese wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Im Gegenteil. Florianus, der selbst römischer Beamter gewesen war, weigerte sich – gemeinsam mit ihnen – den Göttern des Staates zu opfern. Mehr noch: Er bezeugte seinen Glauben bis in den Tod. Florianus fordert mich heraus, meine Komfortzone zu verlassen, Zivilcourage zu beweisen und solidarisch mit meinen Mitmenschen zu sein – gerade wenn es mir schwerfällt und ich lieber zögern möchte.
Florian Schauer ist Mitarbeiter in der Diözesanfinanzkammer
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