BRIEF_KASTEN
Kirche und Glaube sind für Christine Rod „wahnsinnig spannende“ Felder. Bereits als Kind wurde ihr das bewusst. „Ich komme aus der Gegend Laa an der Thaya. Helmut Krätzl, emeritierter Weihbischof der Erzdiözese Wien, war dort in den 60er Jahren Pfarrer. Meine Eltern kannten ihn und es gab oft interessante Debatten, wenn er zu uns kam. Das waren sensationelle Gespräche über Handkommunion, Volksaltar und Vorabendmesse. All das ist heute kein Thema mehr, aber damals hat dieser Austausch für mich transportiert, über Glaube und Kirche gibt es Diskussionsstoff ohne Ende“, erinnert sich die 60-jährige Theologin.
Für ihre neue Aufgabe als Generalsekretärin bringt die Ordensfrau viele Erfahrungen mit – u. a. war sie Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus und Leiterin der Missionarinnen Christi für Deutschland und Österreich. Der Zusammenschluss der Frauen- und Männerorden zu einer gemeinsamen Ordenskonferenz ist seit November 2019 neu. Die Herausforderungen in diesem „Laboratorium“ werden nun aktiv angegangen, sagt Christine Rod. Kraft dafür holt sie sich beim Pilgern. „Ich bin eine Geherin, kann gut dranbleiben; das hat auch einen übertragenen Charakter.“ Darüber hinaus beschreibt sie sich als „facettenreich“ und interessiert an Entwicklungsprozessen. „Es macht mir Freude, etwas auf den Weg zu bringen.“ Ein Schwerpunkt ihrer neuen Arbeit ist u. a. dafür zu sorgen, dass die Orden „präsent, relevant und wirksam bleiben.“
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