BRIEF_KASTEN
Jesus war Jude und als solcher wurde er auch beschnitten (Lukas 2,21) – genau nach dem Gesetz am achten Tag nach der Geburt. Von Weihnachten weggerechnet ist das der 1. Jänner und an diesem Tag lag auch vom Mittelalter bis 1969 das kirchliche Fest der Beschneidung des Herrn (seither ist es wieder ein Marienfeiertag). Dass wir am 1. Jänner ein neues Kalenderjahr beginnen, entspricht dem Zirkumzisionsstil (Beschneidungsstil) der Jahresrechnung. Natürlich ist die Beschneidung auch ein heikles Thema, denn um sie gab es auch eine Auseinandersetzung zwischen Judentum und Frühchristentum, wie man beispielsweise beim Apostel Paulus im Römerbrief nachlesen kann. Wie so manches konnte und kann man solche Textstellen missdeuten und missbrauchen. Unbefangen betrachtet liegt in der Erinnerung, dass Jesus beschnitten und somit Jude war, aber eine Chance.
Machen Sie mit! Wie heißt der rituelle Fachmann, der die Brit Mila, die Beschneidung, traditionell im Judentum vollzieht? Einsendungen bis 24. Dezember an: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz; E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at
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