BRIEF_KASTEN
Mitten aus der Arbeit ist es oft gar nicht einfach, in den Urlaubs-Modus zu kommen. Wir Menschen besitzen keinen Schalter, den man nur umzulegen bräuchte, und schon beginnt die Erholung. Meist braucht man ein wenig, um herunterzukommen. Diesmal haben mir dabei aber junge Hunde geholfen. Wir haben in unserem Garten neun Labradorwelpen im Alter von sieben Wochen für eine knappen Tag Asyl gegeben. (In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wurde „Böller geschossen“.) Die schwarzen und bernsteinfarbenen Tiere zu beobachten, war einfach faszinierend. Man kann sich der Unbekümmertheit, die sie ausstrahlen, nicht entziehen: mit welcher Energie die Welpen herumtollen, einander nachlaufen, raufen, im selben Augenblick wieder miteinander Spielzeuge durch den Garten schleppen und immer Neues, Interessantes entdecken – zum Beispiel meine Schuhbänder. Wie auf Kommando wird dann eine Runde selig geschlafen. Ein Stündchen später geht nach einer stärkenden Station an der Futterschüssel das Ganze wieder von vorne los. Ein wenig wird sich mein Urlaub schon vom Leben der jungen Hunde unterscheiden, aber als Einstimmung war das „Welpen-Theater“ schon toll.
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