BRIEF_KASTEN
Angesichts der vielen Kritik, die – allzu oft zu Recht – auf die Kirche trifft, ist es wichtig, auch das Gute in der katholischen Kirche zu benennen.
Eine Auswahl:
Die Kirche trägt die Frohe Botschaft durch die Jahrhunderte. Jesus von Nazareth hat uns eine befreiende Botschaft geschenkt, die von einem guten Gott, Verzeihung, Erlösung und Neuanfang kündet. Er hat uns die Aussicht auf die Auferstehung erwirkt und verheißen. Für die Weitergabe braucht es die christlichen Kirchen.
Die Kirche hilft zu einem guten Leben: Das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe ist zentral für das Christentum. Das eine geht nicht ohne das andere. Gelebte Nächstenliebe lässt Gottes Reich schon im Hier und Heute anbrechen. Die Kirche leistet das im zwischenmenschlichen Bereich ganz konkret auf Pfarrebene, mit der Caritas, mit der Beratung in Lebensfragen, in der Entwicklungspolitik, im anwaltschaftlichen Eintreten für die Armen.
Die Kirche bietet Heimat und Gemeinschaft: Für viele Menschen sind ihr Engagement in der Kirche, die Gottesdienste, das Pfarrcafé und viele andere Anknüpfungspunkte in ihrer konkreten Lebenswelt. Vielfach ist sie ein Mittel gegen Einsamkeit.
All das ist kein Grund, eine Kirchenreform aufzuschieben. Im Gegenteil: Um all das leisten zu können, muss die Kirche im Heute leben und so in der Spur Jesu bleiben.
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