BRIEF_KASTEN
Aus vernünftigen Gründen wünscht man sich, dass Zuwander/innen gut Deutsch sprechen. Am Spielplatz und am Bahnhof ist das offenbar nicht so wichtig: Beispiel 1, Kinderspielplatz, Sonntagnachmittag: „Mama, darf ich bitte ein Eis.“ Angesichts dieses Wracks von einem Satz müsste man das Voksschulkind fragen, was es will: Ein Eis anschauen? Herstellen? Oder doch essen? Beispiel 2, tägliche Bahnhofsdurchsage: „Die First Class, die Business Class befindet sich in Sektor B.“ First und Business Class sind zwar zwei und nicht eins. Aber die Mehrzahl ist offenbar höhere Grammatik. Es folgt die englische Version: „The First Class, the Business Class are located („befinden sich“) in section B.“ Englisch: sehr gut! Deutsch: mangelhaft! Hoffentlich machen es die Zuwanderer besser.
Heinz Niederleitner
Die Freitagsdemonstrationen für den Klimaschutz sind bei den Schülerinnen und Schülern weltweit zum fixen Bestandteil geworden, auch in Österreich. Obwohl die Demos nun laut ministerialem Beschluss kein Entschuldigungsgrund in der Schule mehr sind, stoßen sie trotzdem bei vielen auf Verständnis, geht es doch darum, die Klimakrise zu stoppen. Natürlich ist beides wichtig – Lernen und Klimaschutz. Dafür wird es wohl eine Lösung geben, mit der alle gut leben können, ohne die wichtigen Demos und das tolle Engagement der jungen Leute im Keim zu ersticken.
Susanne Huber
BRIEF_KASTEN
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