BRIEF_KASTEN
„Socialising“ stand unter den Tagesordnungspunkten einer internationalen Tagung und meinte dasselbe. Platz fürs In-Kontakt-Kommen, ohne Tagesordnung, einfach so. Diese Räume sind nach wie vor im Lockdown. Geschäfte und Schulen öffne(te)n unter harten Bedingungen, auch Gottesdienste werden zu diesen Regeln öffentlich gefeiert. Doch das „Socialising“, die Kontaktpflege, ist stark eingeschränkt. Bald ist es ein Jahr, seit die Ein-Personen-Kapsel als ideale Lebensform gilt. Nur ja keine Berührungen, 20 Quadratmeter pro Person. Seit bald einem Jahr ist Kreativität gefragt, um neue Formen des Beisammenseins zu finden, von „gemütlich“ noch weit weg. Gerade wenn das gemütliche Beisammensein in den eigenen vier Wänden manchmal „beim Hals heraushängt“ und Ein-Personen-Haushalte an ihre Grenzen kommen: Sichere Kontakte zu pflegen, innen und außen, ist kein Nebenprodukt des Christseins, sondern die Hauptsache. Das Faschingsgschnas muss ausfallen. Doch wo und wie sind echte Kontakte möglich?
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