In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Das Getriebe des Alltags zu unterbrechen und in Dialog zu treten mit dem Raum gelingt bei der von Martina Gelsinger seit 20 Jahren kuratierten Reihe „Memento Mori“ in der Linzer Ursulinenkirche. Heuer sind Arbeiten von Magdalena Berger, Maria Nalbantova und Heribert Friedl zu sehen bzw. zu hören.
Abschied, Trauer, Verlust: Diese Begriffe sind noch immer spürbar im ehemaligen Aufbahrungsraum der Ursulinen in der Krypta. Hier hat Magdalena Berger weiße Stofftücher, die sanft die Wand berühren und sich mithilfe einer Metallkonstruktion im Kreis drehen, im Raum positioniert. Die Stofftücher sind bestickt mit Worten wie Liebe, Distanz, Nähe, Berührung. Im ewigen Kreislauf wischen die Tücher über die Wand. An der Stirnwand der Krypta sind skulpturale Objekte von Maria Nalbantova zu sehen. Wie flüchtig hingeworfen wirken die Arbeiten aus Porzellan, zerbrechlich und doch fest. Zum genauen Hinhören lädt mehrmals täglich die Soundinstallation von Heribert Friedl im Kirchenraum ein. Ansprechend!
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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